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Unterrnehmer als Lehrer

IHK-Präsidenten besuchen Frankfurter Schulen

Im Rahmen der in Frankfurt am Main stattfindenden DIHK-Vollversammlung haben Präsidenten deutscher Industrie- und Handelskammern Frankfurter Schulen besucht und über die Verknüpfung von Wirtschaft, Schule und Beruf diskutiert.

„Ziel der ’Aktion Unternehmer als Lehrer’ ist es, die Brücke zwischen Wirtschaft und Schule weiter zu festigen. Eine enge Verzahnung von Wirtschaft und Schule ist notwendig, um Jugendliche richtig auf das Berufsleben vorzubereiten“, sagte Hans-Joachim Tonnellier, Präsident der IHK Frankfurt am Main. Tonnellier besuchte die Otto-Hahn-Schule im Stadtteil Nieder-Eschbach. In der Gesamtschule sprach er mit 28 Schülern einer 9. Realschulklasse über die Erwartungen der Schüler gegenüber der Wirtschaft, die Rolle von Zeugnissen bei der Bewerbung und über die derzeitige Ausbildungssituation in Frankfurter Unternehmen.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Ludwig Georg Braun kam mit 25 Schülern der gymnasialen Oberstufe der Ziehenschule (Frankfurt Eschersheim) ins Gespräch. Er informierte über Nachwuchsrekrutierung in dem von ihm geführten Unternehmen B. Braun Melsungen AG und appellierte an die Elftklässler: „Gute Bildung ist die beste Basis für einen gelungenen beruflichen Einstieg. Bereits in der Schule wird das Fundament für eine erfolgreiche Karriere gelegt.“

In der ersten Doppelstunde des Unterrichtstages gaben insgesamt 24 IHK Präsidenten den Schülern einen Einblick in ihr eigenes Unternehmen und ihren persönlichen Werdegang. Dabei kam vor allem zur Sprache, wie wichtig neben dem Beherrschen von sprachlichen, naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fertigkeiten auch persönliche Kompetenzen, wie Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit sind.

Mit der Aktion soll auch der Blick auf die duale Ausbildung gelenkt werden. „Es ist unser Anliegen, Frankfurter Schüler für diesen Berufsweg über eine Ausbildung in Unternehmen aufmerksam zu machen. Derzeit sind ein Viertel aller Auszubildenden, die bei Frankfurter IHK-Unternehmen im Herbst 2008 eine Ausbildung angefangen haben, Schüler aus Frankfurt. Diesen Anteil wollen wir in den kommenden Jahren deutlich steigern“, so Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt.

Dr. Joachim Reiff, Vorstandssprecher der Wirtschaftsjunioren der IHK Frankfurt am Main, sieht den intensiven Dialog mit Schülern als wesentliche Aufgabe der Unternehmen: „Es ist uns als Wirtschaftsjunioren wichtig, frühzeitig die Jugendlichen für wirtschaftliche Fragen und unternehmerisches Denken zu begeistern. Dies ist uns mit ’Unternehmer als Lehrer’ gelungen.“ Die von den Wirtschaftsjunioren der IHK Frankfurt am Main unterstütze Aktion brachte 1435 Schüler unterschiedlicher Alterstufen an 24 allgemein bildenden Schulen im Frankfurter Stadtgebiet mit Unternehmern aus dem gesamten Bundesgebiet ins Gespräch.

Quelle: IHK Frankfurt am Main

(Redaktion)


 


 

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