28.12.2011 10:54 Uhr
Unternehmensgründung
IHK: Im Nebenerwerb ins Unternehmertum
Rhein-Main. Das sogenannte „Zweites Standbein“ ist beliebtes Gründungsmotiv am Standort Rheinhessen. Das Interesse an der eigenen Firma steigt in Rheinhessen ungebrochen. Das registrieren die Berater in den Starterzentren der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen in Mainz, Bingen und Worms.
Dabei nutzen auch immer mehr Berufstätige die Chance,
im Nebenerwerb ins Unternehmertum einzusteigen.
Sie handeln mit Waren aller Art, nutzen Internet-Plattformen als Vertriebsweg, vermarkten ihr Wissen und ihre berufliche Erfahrung, vermitteln Immobilien oder bieten Hausmeisterdienste an - immer mehr Menschen erkennen die vielfältigen Möglichkeiten, welche Nebenerwerbsfirmen bieten: „Sie sind risikoarm und lassen sich mit einem Haupterwerb gut vereinbaren, wenn man eine Branche wählt, in der man nicht dauerhaft präsent oder erreichbar sein muss – etwa in einem Ladenlokal“, schildert IHK-Hauptgeschäftsführer Richard Patzke.
Diese Chance nutzen immer mehr Berufstätige, aber auch Hausfrauen, Studierende, Pensionäre. Im vorigen Jahr waren 36,7 Prozent aller Firmengründungen in Rheinhessen solche Nebenerwerbsgründungen. Und schon eine Zwischenbilanz zum 31. August 2011 zeigt das anhaltende Interesse: In der Region betrug der Anteil der nebenberuflichen Gründer 37,3 Prozent aller Startups.
Beliebt als „zweites Standbein“ sind bei Rheinhessens Gründern vor allem Dienstleistungen – allen voran Beratungsdienstleistungen. Unternehmensberater, Designer, Wirtschaftsprüfer, Ingenieure, Dolmetscher oder Raumgestalter verwerten ihr – oft in einem langen Berufsleben erworbenes – Know-how in einer eigenen Firma. Der Anteil dieser Berater an allen rheinhessischen Nebenerwerblern beträgt 8,3 Prozent. Weitere Dienstleister gehen aus den Bereichen IT, Logistik, Gastgewerbe, Gesundheitswesen oder Finanzen und Versicherungen im Nebenerwerb an den Start. Immerhin noch 7,6 Prozent aller rheinhessischen Startups im Handelsbereich sind Nebenerwerbsgründungen.
Erfolgreiche Gründungen im Nebenerwerb erfordern allerdings die gleiche Sorgfalt wie Gründungen im Haupterwerb. „Die Interessenten haben oft eine pfiffige Unternehmensidee, brauchen aber Unterstützung bei der Umsetzung“, sagt Richard Patzke. Der IHK-Hauptgeschäftsführer empfiehlt den Besuch eines IHK-Starterzentrums in Mainz, Bingen oder Worms: „Hier werden auch für Nebenerwerbsgründer entscheidende Fragen beantwortet zu Fördermitteln, Patent- und Markenschutz oder zur Wahl der geeigneten Rechtsform.“
Sie handeln mit Waren aller Art, nutzen Internet-Plattformen als Vertriebsweg, vermarkten ihr Wissen und ihre berufliche Erfahrung, vermitteln Immobilien oder bieten Hausmeisterdienste an - immer mehr Menschen erkennen die vielfältigen Möglichkeiten, welche Nebenerwerbsfirmen bieten: „Sie sind risikoarm und lassen sich mit einem Haupterwerb gut vereinbaren, wenn man eine Branche wählt, in der man nicht dauerhaft präsent oder erreichbar sein muss – etwa in einem Ladenlokal“, schildert IHK-Hauptgeschäftsführer Richard Patzke.
Diese Chance nutzen immer mehr Berufstätige, aber auch Hausfrauen, Studierende, Pensionäre. Im vorigen Jahr waren 36,7 Prozent aller Firmengründungen in Rheinhessen solche Nebenerwerbsgründungen. Und schon eine Zwischenbilanz zum 31. August 2011 zeigt das anhaltende Interesse: In der Region betrug der Anteil der nebenberuflichen Gründer 37,3 Prozent aller Startups.
Beliebt als „zweites Standbein“ sind bei Rheinhessens Gründern vor allem Dienstleistungen – allen voran Beratungsdienstleistungen. Unternehmensberater, Designer, Wirtschaftsprüfer, Ingenieure, Dolmetscher oder Raumgestalter verwerten ihr – oft in einem langen Berufsleben erworbenes – Know-how in einer eigenen Firma. Der Anteil dieser Berater an allen rheinhessischen Nebenerwerblern beträgt 8,3 Prozent. Weitere Dienstleister gehen aus den Bereichen IT, Logistik, Gastgewerbe, Gesundheitswesen oder Finanzen und Versicherungen im Nebenerwerb an den Start. Immerhin noch 7,6 Prozent aller rheinhessischen Startups im Handelsbereich sind Nebenerwerbsgründungen.
Erfolgreiche Gründungen im Nebenerwerb erfordern allerdings die gleiche Sorgfalt wie Gründungen im Haupterwerb. „Die Interessenten haben oft eine pfiffige Unternehmensidee, brauchen aber Unterstützung bei der Umsetzung“, sagt Richard Patzke. Der IHK-Hauptgeschäftsführer empfiehlt den Besuch eines IHK-Starterzentrums in Mainz, Bingen oder Worms: „Hier werden auch für Nebenerwerbsgründer entscheidende Fragen beantwortet zu Fördermitteln, Patent- und Markenschutz oder zur Wahl der geeigneten Rechtsform.“
(ihk)
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