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MainCoaching-ABC: T wie Traumjob

Freude und Erfüllung statt bloßen Brot-Erwerbs

Würden Sie weiter Ihrer derzeitigen Tätigkeit nachgehen, wenn Sie 20 Mio. Euro im Lotto gewinnen? Dann haben Sie wohl Ihren Traumjob schon gefunden. Wenn das nicht für Sie zutrifft, können Sie hier lesen, wie Sie diesem einen Schritt näher kommen.

Für viele Menschen ist der Beruf nur Mittel zum Zweck: Geld verdienen. Manche finden über ihre Tätigkeit allerdings nicht nur finanzielle Absicherung, sondern noch dazu Berufung, Erfüllung und Freude. Wie sieht es bei Ihnen aus? Wenn Sie frei wählen könnten: Würden Sie Ihre jetzige Aufgabe beibehalten, auch wenn Sie finanziell z. B. durch einen Lottogewinn für immer ausgesorgt hätten? Alles, was Ihnen bei dieser Frage durch den Kopf schießt, also spontan und nicht nach reiflicher Überlegung kommt, bietet Ihnen kostbare Hinweise auf wertvolles Potential, das in Ihnen für Veränderungen schlummert. Wenn Sie mögen, können Sie alle Gedanken kurz notieren: vollkommen unsortiert und ohne jegliche Bewertungen.

Sicherlich ist die aktuelle Krise nicht gerade die Zeit, in der man eine gut bezahlte Festanstellung hinwirft und sich Hals über Kopf ins Ungewisse stürzt. Aber die Zeiten werden sich auch wieder ändern. Und: Manch einer hat schon aus der Not eine Tugend gemacht und seinen Traumjob gefunden, nachdem ihm gekündigt wurde. Manchmal wird man durch solch einen Schicksalsschlag förmlich gezwungen, sich auf seine wirklichen Wünsche, Erfahrungen und Kompetenzen zu konzentrieren. Für mich im Coaching ist es besonders spannend, meine Klienten heraus aus der Mut- und Ratlosigkeit sowie der Wut über die Kündigung hin zu Freude, Optimismus und einer erfüllten neuen Tätigkeit hin begleiten zu dürfen. Die Klienten sind oft selbst überrascht, welche Talente in ihnen schlummern und wie viel Freude ihnen ihr Job wieder macht, wenn Umfeld und Aufgabe stimmen. Die anfänglichen Sorgen wie „Ist das wirklich realistisch?“ und „Schaffe ich das überhaupt?“ sind ganz normal und haben sich am Ende mit der Zielerreichung wie von selbst aufgelöst.

Natürlich erfordert es jede Menge Mut, etwas an der eigenen Situation zu verändern statt im Frust zu versauern. Egal ob freiwillig oder von außen initiiert: eine Vision von Ihrem Traumjob hilft Ihnen, Ihr Ziel auch tatsächlich in die Realität umzusetzen: „Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will“ wusste schon Victor Hugo.

Durch nachfolgende Leitfragen können Sie Ihren Traum erst konkretisieren und später dann realisieren. Arbeiten Sie die Fragen schriftlich in Ruhe und mit Muße über mehrere Wochen durch. Legen Sie sich ein Heft an, das Sie immer wieder zur Hand nehmen und Ihre Gedanken notieren.

 Was machen Sie richtig gerne? Was macht Ihnen Spaß, bereitet Ihnen Freude? Was würden Sie tun, wenn Sie mehr Zeit oder sogar ein ganzes Jahr frei hätten? Überlegen Sie, bei welchen Tätigkeiten Sie die Zeit vergessen bzw. die Stunden wie im Fluge vergehen. Denken Sie dabei an Privates wie an berufliche Tätigkeiten und listen Sie alles auf, was Ihnen durch Kopf und Bauch geht. Auch hier wieder unsortiert und ohne Bewertungen alles notieren, was Ihnen einfällt. Alles zählt, auch vermeintlich „Unwichtiges“ wie Listen erstellen, telefonieren, Nachrichten schauen etc oder Tätigkeiten aus Ihrem Privatleben wie Kochen, Spazierengehen, Nähen… Eine Designerin aus der Frankfurter Brückenstraße hat so beispielsweise ihr Hobby zum Beruf gemacht – und ist nun nicht nur zufrieden und glücklich mit ihrem Job, sondern auch sehr erfolgreich.

 Was können Sie richtig gut? Was fällt Ihnen leicht - was „flutscht“ so richtig? In welchen Bereichen werden Sie von Ihren Freunden bzw. wo von Ihren Kollegen um Rat oder Hilfe gebeten? Auch hier wieder alles notieren, was Ihnen einfällt: lieber fünf Dinge zu viel als eines zu wenig. Sie können dabei sowohl Tätigkeiten (z.B. Kochen, Reisen, Computer-Arbeiten…) als auch Interessensgebiete (Auto, Kino, Politik…) wie Eigenschaften (Pünktlichkeit, diplomatisches Geschick, Stil-Sicherheit etc.) herausarbeiten.

 Befragen Sie dann (erst, nachdem Sie selbst Ihre Antworten notiert haben!) gute Freunde und Kollegen nach ihrer Einschätzung: Was Sie gut können und was sie an Ihnen schätzen. Was sie denken, was Ihnen leicht fällt. Bitten Sie Ihre Freunde und Kollegen um ein ehrliches Feedback in schriftlicher Form. Dazu reichen einige Stichpunkte aus, die in 5-10 Minuten runter geschrieben sind.

 Welche der Dinge, die Sie richtig gut können, machen Sie auch gerne? Denn nur die sind relevant für Ihre Vision! Es geht ja primär um Ihren Traumjob, in dem Sie glücklich sind. Wenn Sie nämlich das tun, was Ihnen wirklich Freude bereitet, sind Sie automatisch gut in Ihrem Job. Und dann kommt der Erfolg von alleine, wenn Sie einige Punkte bei der Ausführung beachten. Schauen Sie ganz genau hin: nicht alles was wir gut können bzw. uns leicht fällt, mögen wir auch wirklich. Wo sind Sie einfach nur aufgrund Ihrer Erfahrung, Ihrer Routine zum Experten geworden, ohne dass es wirklich Ihr „Herzensthema“ ist?

 Wie sehen die Rahmenbedingungen Ihres Traumjobs aus? Entwerfen Sie ohne jegliche gedankliche Begrenzung ein Idealbild: arbeiten Sie mit anderen im Team zusammen oder alleine? Wie sind Ihre „Traum“-Arbeitszeiten? Haben Sie mit Menschen zu tun? In welcher Form: als Kollegen, Kunden, Mitarbeitern…? Was für Menschen sind das: Alter, Berufe etc…. Stellen Sie sich diese Menschen vor Ihrem inneren Auge vor. Oder sind Sie eher alleine tätig: am Rechner oder draußen? Was machen Sie da: schreiben, einkaufen, Kreatives entwerfen, sprechen, gärtnern… Spielen Zahlen eine Rolle oder Farben…? Entwickeln Sie auch ein Kopfkino zum (Traum-)Ort Ihrer Nebentätigkeit: draußen oder drinnen? Wie sieht’s da aus? Lassen Sie Ihren Gedanken völlig freien Lauf und versuchen Sie, Ihre Gedanken und Einfälle nicht zu analysieren bzw. zu (be-) werten. Besonders gut gelingt dies beispielsweise über eine Art Fantasiereise solch ein Bild Ihres Traumjobs zu entwickeln. Schreiben Sie alles auf, welche Bilder und Eindrücke Ihnen durch Kopf und Bauch gehen. Klären Sie auch für sich, welche Art und Höhe der Entlohnung für Sie wichtig ist.

Anhand der Reflexion dieser Fragen erhalten Sie viele Hinweise zu Ihren Wünschen und Kompetenzen. Für Ihren Traumjob können Sie aus diesen dann ganz konkrete Ideen für Ihre „Herzenstätigkeit“ ableiten. Im persönlichen Coaching führen wir häufig zusätzlich eine Selbstbild-Fremdbild-Analyse durch (siehe MainCoaching-ABC-Folge „J wie Johari-Fenster“). So erfahren Sie noch mehr über Ihre Kompetenzen, Stärken und Schwächen. Über die maßgeschneiderte Unterstützung erarbeiten wir, wie Sie Ihre Stärken gezielt einsetzen und ausbauen können oder wie sich Schwächen minimieren bzw. Entwicklungspotenziale realisieren lassen. Wenn es beim Traumjob um den Start in die Selbständigkeit geht, schauen wir je nach Bedarf und Interesse des Klienten weiter nach Implementierungs- und Vermarktungsmöglichkeiten, um die Ideen auch erfolgreich am Markt umzusetzen. Eine wichtige Aufgabe dabei ist beispielsweise den sog. USP (Unique Selling Preposition) zu finden: Ihre „Nische“ bzw. Spezialisierung, mit der Sie sowohl Freude als auch Erfolg im Job haben werden.

Viel Muße, Freude und Erfolg bei der Erarbeitung und Umsetzung Ihres Traums wünscht Ihnen Ihr MainCoach - Stefanie Bathe

Nächste Woche: „U wie Unzufriedenheit“. Mehr Infos über Coaching sowie angeleitete Selbstreflexionen und kostenlose Übungen zu klassischen Coachingthemen finden Sie in den MainWiesn unter www.maincoach.de. MainCoach - Stefanie Bathe unterstützt im praxisnahen Coaching die Klienten in ihrer individuellen Zielerreichung: für Zufriedenheit, persönlichen und beruflichen Erfolg. Durch kontinuierliche Aus- und Fortbildung seit 1998 kombiniert Stefanie Bathe klassische und innovative Coachingtechniken sowie therapeutische Interventionen mit ihrer eigenen, jahrelangen Business- und Führungserfahrung.

(Redaktion)


 


 

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