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IHW-Präsident kritisiert Konjunkturprogramm

(bo/ddp.djn). Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, hält das Konjunkturpaket für nicht ausreichend und wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) falsche Prioritätensetzung vor. «Die Maßnahmen der Regierung sind nicht das richtige Schwert, um den gordischen Knoten durchzuschlagen», sagte Blume der «Schweriner Volkszeitung» (Donnerstagausgabe). Dafür sei mehr erforderlich, müsse mehr Geld in die Hand genommen werden. «Es wäre besser, ohnehin geplante Investitionen in die öffentliche Infrastruktur in stärkerem Maße vorzuziehen», sagte Blum.

Das Paket der Regierung lasse Wünsche offen. Notwendige Investitionen für Bildung, beispielsweise zur Hochschulsanierung, würden völlig fehlen. «Frau Merkel kann nicht einerseits die Bildungsrepublik Deutschland ausrufen, die Bildungseinrichtungen aber vollkommen ausklammern, wenn es um ein Investitionsprogramm geht», kritisierte der Experte.

(Redaktion)


 


 

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