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Design und japanisches Urushi

Ikebana-Performance eröffnet Kurzausstellung

(bo/pia) Mit einer Ikebana-Performance eröffnete am Dienstag, 27. Januar, in der Eingangshalle des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt eine sogenannte Intervention, die sowohl feinste japanische Lackkunst der Gegenwart als auch zeitgemäßes Ikebana zeigt. Um 19.30 Uhr wird die Kurzausstellung eröffnet, die bis zum 1. Februar in dem Museum am Schaumainkai 17 zu sehen ist.

Auch diese kleine Ausstellung macht eine wesentliche Tendenz im japanischen Produktdesign deutlich: den Rückgriff auf Jahrhunderte alte Handwerkstechniken in aktuellen Arbeiten – in diesem Fall auf die Urushi-Lackkunst. In den bestimmenden Farben Schwarz und Rot schufen Fumihiko Muramatsu, Morimasa Sakata und Fritz Frenkler Lampen, Kästchen und Vasen. Fumihiko Muramatsu vertritt neben der Lackkunst auch eine neue Ikebanaschule, deren barocke Fülle glänzend mit der Schlichtheit der Geräte korrespondiert. Auch westliche Designer entwerfen gerne im edlen Material Lack, so Ettore Sottsass oder eben Fritz Frenkler, der an der TU München Industrial Design lehrt und seit vielen Jahren auch für japanische Unternehmen tätig ist.

Quelle: Stadt Frankfurt

(Redaktion)


 


 

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