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Museum der Weltkulturen

Im Zeichen Ozeaniens und des Orients

Fünf Ausstellungen zu wechselnden Themen und Regionen sowie ein Wechsel in der Direktion kennzeichnen das Jahr 2008 im Museum der Weltkulturen. Nach dem Rücktritt von Anette Rein leitet seit dem 15. September Christine Stelzig das Museum als kommissarische Direktorin. Ganz im Zeichen Ozeaniens stand das Museum im Jahr 2008. Und ganz im Zeichen Ozeaniens wird es auch weiterhin stehen: Die Ausstellung "Reisen und Entdecken. Vom Sepik an den Main" führt noch bis Ende August nach Papua Neuguinea in das Stromgebiet des Sepiks. "Hintergründe einer Ausstellung" heißt der neue Katalog zur Ausstellung, der im November erschienen ist.

Bis Anfang Mai 2008 zeigte das Museum die Ausstellung "Das Ägypten des Nagib Machfus. Fotografien von Georg Kürzinger". In der Kombination von Fotos und Textpassagen aus dem Werk des ägyptischen Literaturnobelpreisträgers Machfus vermittelte sie Einblicke in das multireligiöse Leben der Menschen in Kairo. Zu den Highlights des Jahres zählte die Ausstellung "Ernst Ludwig Kirchner und die Kunst Kameruns", die im November zu sehen war. Die Ausstellung, ein internationales Kooperationsprojekt mit dem Museum Rietberg Zürich, stellte eine Studie über den Künstler Kirchner (1880-1938) und sein Verhältnis zur Kunst Kameruns dar. Haben Muslime Humor? Eine eindeutig positive Antwort hierauf lieferte die Ausstellung "Die Nase des Sultans - Karikaturen aus der Türkei", die das Museum aus Anlass der Buchmesse von August bis November zeigte.

Im Zeichen des Orients steht nicht nur das vierte Quartal im Jahr 2008, sondern auch das erste Halbjahr 2009. So entführt die Ausstellung "Sevrugian. Bilder des Orients in Fotografie und Malerei" noch bis Mitte Juli nächsten Jahres in das facettenreiche Schaffen einer in Teheran beheimateten armenischen Künstlerfamilie. Für das Jahr 2009 sind zwei weitere Ausstellungen vorgesehen: "Bali im Fokus der Kamera. Drei balinesische Fotografen 1930-2009" setzt ab 22. August einen weiteren thematischen Akzent. Herausragende Beispiele außereuropäischer Kunst präsentiert die Schau "Meisterwerke", die ab dem 10. Oktober zu sehen sein wird. Bei den Exponaten handelt es sich um Sammlungsschätze, von denen einige schon seit der Zerstörung des ehemaligen Museumsgebäudes im Palais Thurn und Taxis auf der Frankfurter Zeil im März 1944 nicht mehr gezeigt worden sind.

Quelle: Stadt Frankfurt

(Redaktion)


 


 

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