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Rettungsfonds

Immer mehr Banken bitten um Staatshilfen

(bo/ddp.djn). Offenbar haben infolge der weltweiten Finanzmarktkrise mehr Banken als bislang bekannt Hilfen aus dem staatlichen Rettungsfonds beantragt. «Wir haben mittlerweile 15 Anträge auf Eigenkapitalhilfen», sagte der CDU-Finanzexperte Otto Bernhardt dem «Handelsblatt» (Dienstagausgabe). Würden die Hilfen genehmigt, wäre bereits rund die Hälfte der für diesen Zweck zur Verfügung stehenden 80 Milliarden Euro aufgebraucht. Bislang war lediglich bekannt, dass sich die Commerzbank um Mittel in Höhe von 8,2 Milliarden Euro aus dem Sonderfonds Finanzmarktliberalisierung (SoFFin) bemüht hatte. Der SoFFin wollte nach Angaben der Zeitung den Vorgang nicht kommentieren.

Bislang hatten zahlreiche Banken, darunter der Staats- und Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate, die HSH Nordbank, die BayernLB und die VW-Bank, lediglich Garantien beantragt. Mit ihnen könnten sie ihre Refinanzierung sichern. Damit entfalle laut dem Blatt der größte Teil der bislang in Anspruch genommenen 90 Milliarden Euro auf Kapitalgarantien.

Dem Bericht zufolge begründeten Finanzkreise die bisherige Zurückhaltung mit den politischen Auseinandersetzungen zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung um die Verzinsung der Hilfen. Erst kurz vor Weihnachten sei eine Einigung erzielt worden.

(Redaktion)


 


 

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