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Wohnraumimmobilien in Frankfurt deutlich teurer

Die Nachfrage nach Wohnraum in Frankfurt ist ungebrochen hoch. Solide Wirtschaftsdaten und ein stetiges Bevölkerungswach führen dazu, dass die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der Mainmetropole weiter anziehen. Dies zeigt der neue „City Report Wohnen“ der CORPUS SIREO Makler GmbH für Frankfurt.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Frankfurt ist ungebrochen hoch. Die Finanzmetropole verzeichnet solide Wirtschaftsdaten und ein tetiges Bevölkerungswach stum. Dies führt dazu, dass die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der Mainmetropole weiter anziehen. Dies zeigt der neue „City Report Wohnen“ der CORPUS SIREO Makler GmbH für Frankfurt.

Die prosperierende Wirtschaft Frankfurts zieht Arbeitskräfte an. Mit einem Beschäftigungsplus von 1,3 Prozent bleibt der Zuwachs aber hinter den Vorjahreswerten zurück. Stärker als die Beschäftigtenzahlen fiel der Einwohnerzuwachs Frankfurts in 2013 aus. Auch in den übrigen Städten der Region Frankfurt/Rhein-Main sind die Bevölkerungszahlen größtenteils gewachsen. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern ist dementsprechend hoch, das Angebot sowohl in der Stadt als auch im Umland jedoch knapp. Weitere Preissteigerungen sind die Folge.

Eigentumswohnung kostet im Schnitt 3.300 Euro pro Quadratmeter

Eigentumswohnungen in Frankfurt kosteten 2013 durchschnittlich 3.300 Euro/qm – eine Steigerung von 7 Prozent gegenüber 2012. Die Preise für Neubauten liegen bei rund 3.950 Euro/qm (+6,7Prozent). Frankfurt bleibt damit im Vergleich zu Köln, Bonn und Düsseldorf der teuerste Wohnstandort. Toplage ist weiterhin das Frankfurter Westend mit durchschnittlich 5.900 Euro/qm. Die Innenstadt liegt mit durchschnittlich 5.400 Euro/qm an zweiter Stelle.

Im Gutleutviertel müssen 4.700 Euro/qm gezahlt werden.

Auch das Preisniveau im Gallusviertel und im Europaviertel stieg weiter auf rund 3.900 Euro/qm an. Sachsenhausen holt auf und verzeichnete Preise von 3.900 Euro/qm. Obwohl die Zahl der fertig gestellten Wohnungen in Frankfurt 2013 höher als im Vorjahr ausfiel, steigen die Preise für neue und gebrauchte Eigentumswohnungen angesichts der starken Nachfrage. Aktuell sind mehr Objekte in Realisierung als noch 2013. Diese werden jedoch den Druck auf den Markt nicht auflösen können.

Durchschnittspreis für Frankfurter Einfamilienhaus steigt um 85.000 Euro auf 479.000 Euro

Das Angebot für Einfamilienhäuser in Frankfurt ist 2013 insgesamt weiter geschrumpft, so dass der durchschnittliche Preis auf 479.000 Euro (+21 Prozent) stieg. Für die größte Dynamik sorgten Bestandsobjekte mit Durchschnittspreisen von 509.000 Euro. In den zentralen Frankfurter Toplagen Westend, Bockenheim und Nordend sind die Häuser knapp und sehr teuer, Angebote unter einer Mio. Euro sind Mangelware. Teuerster Standort ist Bockenheim mit einem Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Am nördlichen Stadtrand haben sowohl Neubauten auf dem Riedberg als auch Bestandsbauten in Nieder-Erlenbach oder Niederursel die Preise auf 446.000 Euro im Neubau und 485.000 Euro im Bestand kräftig ansteigen lassen.

Wohnraumknappheit: Druck auf Umland steigt

In der Rhein-Main-Region sind die Preise für Eigentumswohnungen in ähnlichem Ausmaß wie in Frankfurt gestiegen. Dennoch sind Neubauten in Wiesbaden, Mainz und Offenbach durchschnittlich 18 Prozent, 27 Prozent bzw. 35 Prozent günstiger als in Frankfurt. Annähernd Frankfurter Niveau erreichen die größeren Taunus-Kommunen Bad Soden, Friedrichsdorf und Königstein, in denen Neubauten im Durchschnitt zwischen 3.450 und 3.750 Euro/qm kosten. Das östliche Frankfurter Umland und der Südosten Wiesbadens verzeichneten 2013 deutlich weniger Angebote an Einfamilienhäusern. Kräftige Preissteigerungen gab es zudem in den Taunus-Toplagen: Standorte wie Bad Homburg, Königstein oder Bad Soden verzeichneten mit Preisen zwischen 630.000 und 780.000 Euro überdurchschnittliche Zuwächse und ein höheres Preisniveau als Frankfurt. Neubauten unter 300.000 Euro sind noch am Ostrand der Region (Schöneck, Niddatal, Nidderau, Altenstadt) verfügbar.

Methodik der Auswertung

Gemeinsam mit dem Forschungsinstitut empirica wertete CORPUS SIREO für den City Report Wohnen rund 354.000 Immobilieninserate des Jahres 2013 aus Print- und Onlinequellen aus. Die hieraus gewonnenen Daten werden regional aufbereitet und bieten ein Bild der am Markt geforderten Immobilienpreise. Der „City Report Wohnen“ ist für die jeweilige Stadt unter www.corpussireo.com/crf kostenlos als Download erhältlich. Eine limitierte Stückzahl des Reports liegt als kostenloses Druckexemplar in den Geschäftsstellen der Partner-Sparkassen aus.

(Redaktion)


 


 

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