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Weniger Aufträge für die hessische Industrie

Die hessische Industrie hat im November ein Auftragsminus verbucht und auch die Auslandsnachfrage sinkt. Die preisbereinigten Auftragseingänge seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,8 Prozent gesunken, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mit.

Verantwortlich dafür ist vor allem die sinkende Auslandsnachfrage. Während die Aufträge aus dem Inland um 0,4 Prozent zunahmen, gingen die aus dem Ausland um 3,5 Prozent zurück.

Die Auslandsnachfrage habe in den vergangenen Monaten deutlich an Schwung eingebüßt, hieß es. Sie verfehlte demnach im November im sechsten Monat in Folge das Vorjahresniveau. Dabei verlief die Entwicklung in den größten Industriebranchen sehr unterschiedlich.

Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen gab es den Angaben zufolge ein Auftragsplus von 22 Prozent, bei pharmazeutischen Erzeugnissen von 18 Prozent. Dagegen verfehlten die chemische Industrie das Vorjahresniveau um 11 Prozent, der Kraftwagensektor um 9,4 Prozent und der Maschinenbau um 3,7 Prozent.

Insgesamt verbuchte die hessische Industrie in den ersten elf Monaten 2011 preisbereinigt eine Zunahme der Auftragseingänge um 2,5 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Dabei erhöhte sich die Inlandsnachfrage um 4,1 Prozent, die aus dem Ausland um 1,4 Prozent.

(dapd-hes)


 


 

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