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BUND will Müllverbrennungsanlage im Industriepark Höchst verhindern

(bo/ddp-hes). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will mit einer Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Inbetriebnahme der Müllverbrennungsanlage im Industriepark Höchst im Frankfurter Westen verhindern.

Die hessische BUND-Vorstandssprecherin Brigitte Martin sagte am Donnerstag in Frankfurt, man wolle den EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid-Emissionen zum Schutz der Gesundheit der Anwohner durchsetzen. Dazu müssten die Leipziger Richter in einem Eilverfahren eine entsprechende Verfügung erlassen. Der EU-Grenzwert gelte erst ab 1. Januar 2010, die Müllverbrennungsanlage soll noch Ende dieses Jahres in Betrieb gehen.

 Nach Darstellung des BUND will die Industriepark-Betreiberfirma Infraserv in der größten Müllverbrennungsanlage Deutschlands Müll als sogenannten Ersatzbrennstoff entsorgen. Dann würde der Anteil der Schadstoffe in der Luft steigen, erklärte Martin. Ab kommendem Jahr gelte jedoch für Wohngebiete ein zulässiger Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft. Dieser Grenzwert werde im Frankfurter Südwesten bereits jetzt überschritten. Die angrenzende Stadt Kelsterbach und eine Bürgerinitiative unterstützten die Klage, sagte Martin.

(ddp)


 


 

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