Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Lokale Wirtschaft
Weitere Artikel
Inflation niedrig

Inflation in Eurozone fällt auf tiefsten Stand seit Oktober 2006

(bo/ddp.djn). Die Inflation in der Eurozone ist im Dezember auf den tiefsten Stand seit Oktober 2006 gefallen. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag unter Berufung auf eine Vorabschätzung mitteilte, belief sich die Jahresteuerung auf nur noch 1,6 Prozent.

Die Behörde begründete den Rückgang mit dem weiter gesunkenen Ölpreis und der weltweiten Konjunkturschwäche.
Bankvolkswirte hatten für Dezember eine höhere Inflationsrate von 1,8
Prozent vorhergesagt. Im November lag die Teuerungsrate bei 2,1
Prozent.

Damit liegt die Teuerung in der Eurozone erstmals seit August 2007
wieder unter der Marke von 2,0 Prozent. Mit einem Wert von 1,6
Prozent droht sie jedoch bald aus dem Bereich herauszufallen, bei dem
die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Preisstabilitätsnorm erfüllt
sieht. Diese Norm liegt bei einer Inflation von knapp 2,0 Prozent.
Vor diesem Hintergrund dürften weitere deutliche Zinssenkungen durch
die EZB in den kommenden Monaten sicher sein, teilten Bankvolkswirte
mit.

Im Juni und Juli 2008 hatte die Inflation mit 4,0 Prozent noch auf
einem Rekordhoch gelegen. Zu dem seit Sommer stark nachlassenden
Inflationsdruck dürfte nach Einschätzung von Ökonomen neben den
rückläufigen Ölpreisen auch eine Beruhigung an der Preisfront für
viele Lebensmittel beigetragen haben.

(Redaktion)


 


 

Inflation
Eurostat
Teuerung
Eurozone

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Inflation" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: