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Ingeborg Mootz in Frankfurt

„Börsenqueen“ Ingeborg Mootz am 7. Mai 2011 auf dem „Forum Finanzen für Frauen“

Sie war bei Johannes B. Kerner und das erste Russische Fernsehen hat sie zuhause in Gießen besucht, um ein Interview mit ihr zu drehen. Ingeborg Mootz ist 89 Jahre alt, hat mit Dividendenpapieren viel Geld gemacht und noch lange nicht vor, sich zur Ruhe zu setzen.

Der Autorin des „Börsenkrimis“ liegt vor allem eines am Herzen: Die Menschen klüger machen. „Ich erlebe das immer wieder. Aus Unwissenheit haben insbesondere Frauen, aber auch Männer, Angst davor, etwas falsch zu machen und deshalb Geld zu verlieren. Diese Angst ist der größte Hemmschuh, die Finanzplanung selbstverantwortlich zu übernehmen. Doch wenn die Menschen verstehen, wie einfach meine Anlagestrategie ist, werden sie ihre Angst vor diesem Thema und davor, Fehler zu machen, verlieren.“

Und das Erfolgsrezept der „Aktienqueen“ scheint tatsächlich sehr einfach zu sein. Es gilt es vor allem, die Anzahl der Aktien kontinuierlich zu erhöhen. Denn durch geschicktes Umschichten der Aktien im Rahmen der Spekulationsfrist lässt sich die Stückzahl einer Aktie leicht vermehren und gleichzeitig die jährliche Dividendenauszahlung erhöhen. Gekauft wird, wenn die Aktie im Tiefkurs ist und vor der Dividendenausschüttung, verkauft wird nach der Dividendenausschüttung und wenn der Kurs hoch ist. Ganz wichtig dabei ist: Konzentriere dich ausschließlich auf Aktien großer und gesunder Unternehmen, die auch in der Lage sind, eine Wirtschaftskrise zu überstehen. DAX-Werte sind dabei für Ingeborg Mootz besonders interessant.

Dass diese Strategie aufgeht, hat Ingeborg Mootz bewiesen. Von 1995 bis 2003 machte die sympathische hilfsbereite Frau von nebenan aus 1000 Aktien im Wert von 60.000 Mark 25.000 Aktien im Wert von über 500.000 Euro. Aber Ingeborg Mootz kennt auch die Täler des Lebens und ist immer bescheiden geblieben. Reichtum und Ruhm sind ihr bis heute nicht wichtig, Starallüren sind ihr fremd. Die Grande Dame der Aktien sieht sich vielmehr als Botschafterin für mehr Mut zur eigenverantwortlichen Finanzplanung. Als moderne und engagierte Frau ermutigt Ingeborg Mootz insbesondere andere Frauen, ihre Finanzplanung selbst in die Hand zu nehmen.

Hautnah und ganz konkret gibt die „Börsenqueen“ ihre Tipps an Frauen weiter – am 7. Mai 2011 auf dem Forum Finanzen für Frauen“. Das Forum ist als Teil der Deutschen Anlegermesse in Frankfurt am Main die größte und einzige Veranstaltung dieser Art für Frauen im deutschsprachigen Raum. Dort wird allen Besucherinnen, ob „Ersttäterin“ oder „Anlageprofi“, die Möglichkeit geboten, sich in persönlicher und entspannter Atmosphäre unabhängig über das Thema Finanzen zu informieren und mit gleichgesinnten Damen auszutauschen. In drei parallelen Workshops geben Expertinnen kompetente Antworten auf individuellen Finanzfragen.

Weitere Informationen unter: www.deutsche-anlegermesse.de

(Redaktion)


 


 

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