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Markteinführung am 22. November

Insignia – Erleben, entdecken, erfahren

Ein Auto, das Verkehrszeichen erkennt? Ein Auto, das automatisch das Fahrlicht an das Straßenprofil und die Witterungsbedingungen angleicht? Ein mechatronisches Fahrwerk, das sich automatisch an das aktuelle Fahrverhalten anpasst? Ein Testbericht über den neuen Opel Insignia.

Ein neuer Name, ein neues Auto, eine neue Ära, so Opel. Stimmt das? Fragt sich die Fahrerin, die den Insignia Probe fährt und auf Herz und Nieren testet.

Wir sind zu zweit, ich habe eine männliche Begleitung als Verstärkung. Unser neues Auto steht am Salzburger Flughafen. Bevor wir ins Auto steigen, überlege ich, ob ich meiner Begleitung den Vortritt lasse. Galant und mit einem gewissen Eigennutz lasse ich dem Mann zunächst den Vortritt. Denn ich weiß: ein neues Auto und dazu der rege Berufsverkehr, nicht so verkehrsgünstig, um sich mit einem neuen Fahrwerk zu behaupten.

Zum Design und noch keinen einzigen Meter gefahren: Auf den ersten Blick fällt uns die durchgehende Linie ins Auge, die sich in einem Schwung von der Fahrertür über das Armaturenbrett bis zur Beifahrertür zieht. Der Innentürgriff, die Chromverzierungen des Lenkrades, die Mittelkonsole, sie nehmen das Motiv der sichelförmigen Linie mit auf. Die Materialien vermitteln eine harmonische Atmosphäre, die fließenden, eleganten Linien ein Gefühl der Bewegung. Der Mann beschäftigt sich nach dem Einsteigen sofort mit den technischen Spielereien, überprüft das Navigationssystem und die möglichen Routen. Wir wollen starten, mein Begleiter fährt zügig an und würgt das Auto erst einmal ab. Grund ist bestimmt die Vorfreude auf die Fahrt mit dem neuen Auto und liegt ganz bestimmt nicht an unserem Modell. Unser Ziel ist die Salzburger Innenstadt.

Die zweite Hürde kommt sogleich: Anfahren am Berg, nämlich aus dem Parkplatzgelände raus auf die Straße. Während Mann im Auto verzweifelt nach der klassischen Handbremse sucht, hat sich die Fahrerin schon längst in die Bedienungsanleitung eingelesen und punktet mit Fachwissen. Wir haben es hier nämlich mit einer elektrischen Handbremse zu tun, die sich nur durch ein leichtes Anziehen eines Schalters aktivieren lässt.

Zu den innovativen Technologien für maximale Sicherheit: Eine neue Generation des mechatronischen Chassis-Systems, das sich FlexRide nennt, erlaubt es dem Fahrer, Fahrwerk und Aufhängung auf Knopfdruck individuell einzustellen und damit die Stabilität optimal an die aktuellen Fahrbedingungen anzupassen. Aha, so steht es in der Bedienungsanleitung.
Das wollen wir natürlich testen und begeben uns auf das ÖAMTC-Testgelände. Jetzt bin ich dran.

Mit dem FlexRide Premium-Fahrwerk hat Fahrer nämlich drei Fahrzeuge in einem. Ob der Fahrer "Tour" für besonders entspanntes Reisen wählt, "Sport" für schärferes Ansprechen von Fahrwerk und Antrieb oder im "Standard"-Modus unterwegs ist: Das FlexRide Premium-Fahrwerk des neuen Opel Insignia hält in jeder Einstellung das gesamte aktive Sicherheitspotenzial bereit und schaltet bei Bedarf sofort auf maximale Kontrolle und Fahrstabilität. So weit so gut und verstanden.

Oder anders ausgedrückt: Ist der Fahrer zum Beispiel im komfortablen "Tour"-Modus unterwegs und fährt trotzdem plötzlich schneller oder dynamischer, erkennt dies das FlexRide Premium-Fahrwerk und schaltet automatisch auf eine sportlichere Charakteristik um.

Wählt der Fahrer den "Sport"-Modus, schaltet die Beleuchtung der Instrumente von Weiß auf Rot. Das signalisiert, dass neben der härteren Einstellung der Dämpfer das Gaspedal, die Lenkung und das automatische Getriebe spürbar schneller ansprechen. Die entsprechenden Einstellungen des "Sport"-Modus’ kann der Fahrer individuell programmieren und so gemäß der persönlichen Vorliebe anpassen. Wählt er den "Tour"-Modus, wird die Dämpfung automatisch komfortabler eingestellt. Zusätzlich ist die Lenkung leichtgängiger, das Fahren wird noch entspannter.

Die Fahrbahn ist nass, es nieselt, und ich werde von den anderen Testfahrern einfach abgehängt. Über das Headset gibt uns Opel die Anweisung „schön dynamisch in die Kurven“, wir geben sodann richtig Gas, so dass wir den sportlichen Modus erleben.

Auf dem Testgelände geht es jetzt auf eine neue Strecke mit Verkehrsschildern. Tempo 30 und 50 werden angezeigt. Hier wollen wir gezielt das sogenannte Opel Eye testen. Das soll nämlich Verkehrszeichen wie Tempobeschränkungen und Überholverbote erkennen und sie im Display anzeigen. Ich fahre das Auto an den zulässigen Höchstgeschwindigkeitsanzeigen vorbei und es funktioniert: Eine Videokamera zwischen Innenspiegel und Frontscheibe des Mittelklassewagens erkennt die Verkehrszeichen, die auf Tempolimits oder Überholverbote hinweisen und stellt diese für einige Sekunden in einer Anzeige im Armaturenbrett dar. Der Fahrer kann sie sich per Knopfdruck jederzeit wieder anzeigen lassen.
Gekoppelt ist die Verkehrsschild-Erkennung mit einer Warnvorrichtung, die Alarm schlägt, sobald der Fahrer die Spur verlässt. Zudem warnt die Kamera den Fahrer optisch und akustisch, sobald dieser die Straßenmarkierung ohne zu blinken überfährt. Wir testen das. Und in der Tat: der Warnton kommt, als ich die Straßenmarkierung überfahre. So können vor allem Unfälle in Folge von Sekundenschlaf am Steuer bekämpft werden.

Neu ist auch die Weiterentwicklung von Adaptive Forward Lighting (AFL+), das automatisch das Fahrlicht an Straßenprofil und Witterungsbedingungen anpasst.

Das Adaptive Fahrlicht des neuen Opel Insignia ist das zurzeit fortschrittlichste Lichtsystem weltweit. Für optimales Sehen und Gesehen werden stehen neun verschiedene Lichtfunktionen bereit, die je nach Fahrsituation automatisch aktiviert werden. Eine spezielle Besonderheit ist die erhöhte Leistung der Bi-Xenon-Scheinwerfer mit 38 statt 34 Watt je nach aktuellem Modus. Eine Technik, die zurzeit kein anderer Hersteller anbieten kann, behauptet zumindest Opel.

Auf dem Testgelände haben wir nun den Insignia auf Herz und Nieren getestet und sind hellauf begeistert. Jetzt wollen wir wissen, was das Auto im Dunkeln taugt. Bei einsetzender Dunkelheit achten wir während der Fahrt außerhalb des Testgeländes ganz besonders auf folgende Lichtfunktionen:

a) das dynamische Kurvenlicht
Zur Ausleuchtung von Kurven schwenken die Scheinwerfer  gesteuert durch Lenkradeinschlag und Geschwindigkeit  bis zu 15 Grad nach links oder rechts.

b) Statisches Abbiegelicht (bis 40 km/h und im Rückwärtsgang)
Aktiviert durch die jeweilige Blinkerstellung, sorgt das statische Abbiegelicht für mehr Sicherheit beim Abbiegen. Dabei werden zusätzliche Reflektoren zugeschaltet, die im rechten Winkel zum Fahrzeug strahlen. Dadurch wird der Bereich neben dem Fahrzeug noch besser ausgeleuchtet, Gefahrensituationen werden schneller erkannt.

c) Fernlicht mit Assistent (alle Geschwindigkeitsbereiche)
Abblendlicht? Fernlicht? AFL+ nimmt dem Fahrer das lästige Umschalten ab. Sobald der entgegenkommende und der vorausfahrende Verkehr es erlauben, gehen die Bi-Xenon-Scheinwerfer auf volle Leuchtkraft und Reichweite.

Wir kommen zurück zum Salzburger Flughafen, wo wir das Auto (leider) wieder nach einem (er)fahr(ungs)reichen Tag abgeben müssen. Beide haben den Insignia wahrhaftig erlebt, entdeckt und erfahren. Wir freuen uns auf die Markteinführung am 22. November!

(Simone Lorbacher)


 


 

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