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Bildungszentrum

IPW GmbH investiert in Ausbildung

Hanau, 2. September 2009 – Im Bildungszentrum Rhein-Main in Wolfgang bekommen Jugendliche eine optimale Ausbildung. Aktuelles Beispiel: das neue CNC-Bearbeitungszentrum. Zum Start des Ausbildungsjahres 2009 im Industriepark Wolfgang ging die Maschine offiziell in Betrieb. Sie erlaubt die fünfachsige Simultanbearbeitung von Werkstücken, ist vollprogrammierbar und minimiert so das Umspannen von Werkzeugen.

Das Ergebnis sind Produkte von absoluter Präzision. An dem Hightechgerät, das normalerweise in Spezialabteilungen steht, sammeln rund 70 angehende Zerspanungs- und Industriemechaniker erste Erfahrung im Fräsen. 17 der Jugendlichen haben in diesem Bereich gerade ihre Ausbildung im Industriepark Wolfgang begonnen. Mit insgesamt rund 100 neuen Azubis hält das von der IPW GmbH betriebene Zentrum auch in diesem Jahr die hohe Zahl an Qualifizierungsplätzen.

Teamwork im Interesse gut qualifizierter Nachwuchskräfte

Von der Investition in das CNC-Gerät der jüngsten Generation profitieren sowohl die Azubis als auch die im Industriepark angesiedelten Unternehmen wie DeguDent, Evonik Industries, Umicore und die IPW GmbH. „Die Auszubildenden passen sich nahtlos in den Produktionsprozess der Betriebe ein“, sagt Norbert Stenger, Ausbilder Zerspanungstechnik, stolz. Für die Anschaffung des CNC-Zentrums ging die Ausbildung eine Symbiose mit dem Servicezentrum Technik der IPW GmbH ein.

Die Vorteile des gemeinsamen Einsatzes: „Zum einen bekommen wir Leute, die das Metier beherrschen. Zum anderen können wir für Kunden Teile von extrem exakter Form- und Lagetoleranz herstellen“, erläutert Roland Ermer vom Servicezentrum Technik. Ermer und seine Kollegen beliefern Kunden innerhalb wie außerhalb des Evonik-Konzerns. Unter anderem DVD-Hersteller, deren Scheiben dank Wolfgänger Präzisionsarbeit richtig rund laufen. Auf Präzision legt auch die DeguDent GmbH großen Wert. Der Zahntechnikspezialist, der gerade in Wolfgang investiert, fertigt Produkte von höchster Passgenauigkeit, zum Beispiel Zahnimplantate, und benötigt zur Bedienung der Maschinen sehr gut qualifizierte Nachwuchs-Fachleute. Sie kommen aus dem von der IPW GmbH betriebenen Bildungszentrum.

Breite Palette an Ausbildungsberufen

Die Ausbildung zum Zerspanungs- oder Industriemechaniker dauert 3,5 Jahre. Voraussetzung ist ein Realschulabschluss mit guten Noten in Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern. Die insgesamt rund 100 neuen Azubis wollen neben den erwähnten auch Berufe wie Chemikant, Chemielaborant, Verfahrensmechaniker, Mechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik, kaufmännische Berufe, Koch oder Restaurantfachkraft lernen. Sieben beginnen ein duales Studium.

Insgesamt absolvieren rund 300 Jugendliche ihre Ausbildung im Bildungszentrum Rhein-Main, das die Qualifizierung für die im Industriepark Wolfgang ansässigen Unternehmen übernimmt. Die deutschen Konzergesellschaften von Evonik bereiten rund 2 300 Jugendliche auf ihre berufliche Zukunft vor. Die Ausbildungsquote des Konzerns von neun Prozent liegt deutlich über dem Durchschnitt der Industrie.

Der Industriepark Wolfgang ist Zentrum für angewandte Materialtechnologie, Spezialchemie und Pharma. Betreiber des Parks ist die Industriepark Wolfgang GmbH (IPW GmbH). Unter dem Motto „Services for Innovation“ erbringt sie mit knapp 1.000 Mitarbeitern, unter ihnen rund 300 Auszubildende, Dienstleistungen für die in Wolfgang und in der Region ansässigen Unternehmen. Die IPW GmbH setzte 2008 rund 140 Millionen Euro um. www.bildungszentrum-rheinmain.de www.ipw-rheinmain.de www.industriepark-wolfgang.de 

(Redaktion)


 


 

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