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Porzellanhersteller Rosenthal

Italienische Besteckfirma will Rosenthal kaufen

(bo/ddp.djn). Der insolvente Porzellanhersteller Rosenthal kommt voraussichtlich in italienische Hände. Die Gruppe Sambonet Paderno Industrie verhandelt nach Informationen der «Financial Times Deutschland» (Donnerstagausgabe) aus Branchenkreisen über einen Kauf des deutschen Herstellers. Sambonet sei ein führender Anbieter von hochwertigem Besteck sowie Schüsseln und Töpfen aus Edelstahl. Im Porzellanbereich sei Sambonet bisher nicht vertreten. Eine Übernahme von Rosenthal mit weltweit 1500 Beschäftigten und rund 160 Millionen Euro Umsatz wäre daher eine Ergänzung des Produktangebots des 1856 gegründeten Familienkonzerns.

Die irische Rosenthal-Mutter Waterford Wegdwood hatte in der vergangenen Woche Insolvenz anmelden müssen. Daraufhin ging auch Rosenthal in die Pleite. Trotzdem läuft der Geschäftsbetrieb weiter. Vorstandschef Ottmar Küsel und der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm hatten am Montag erklärt, dass die Verträge mit einem neuen Investor bald abgeschlossen sein könnten. Ein Name wurde nicht genannt.

(Redaktion)


 


 

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