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Internationale Währungsfonds

IWF ermutigt zu mehr Ausgaben für Konjunkturstabilisierung

(bo/ddp.djn). Angesichts der anhaltenden Finanzkrise hat sich der Internationale Währungsfonds (IWF) erneut für drastische Maßnahmen zur Konjunkturbelebung ausgesprochen. Dabei seien umfangreiche Ausgabenprogramme im Vergleich zu Steuersenkungen vorteilhafter, sagte der IWF-Chefökonom Olivier Blanchard dem «IMF Survey Magazine» vom Montag. Steuersenkungen seien nur dann angemessen, wenn die Konsumenten kaum noch Kredite erhielten, weil sie nur dann die zusätzlichen Mittel ausgeben würden.

Blanchard mahnte, die Regierungen weltweit sollten möglichst schnell umfangreiche und nachhaltige Fiskalmaßnahmen entwickeln, da die Finanzkrise wenigstens noch einige Quartale andauern werde. Um die Folgen der Krise abzufedern, seien mutige Initiativen notwendig. Diese Maßnahmen sollten aber nicht nur auf eine Stabilisierung des Finanzsystems abzielen, sondern auch die Nachfrage antreiben und das Verbrauchervertrauen wieder herstellen.

(Redaktion)


 


 

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