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Jugendoffiziere der Bundeswehr diskutieren auch in Zukunft mit Schülern

(bo/dapd-hes). Jugendoffiziere der Bundeswehr sollen auch künftig an Schulen in Hessen sicherheitspolitische Fragestellungen erörtern. Das Kultusministerium und die Bundeswehr unterzeichneten dazu erstmals eine entsprechende Kooperationsvereinbarung, wie das Ministerium am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

"Wir festigen und unterstreichen mit dieser Vereinbarung unsere traditionell gute Zusammenarbeit", sagte Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP). Die Offiziere sollen den Schülern Fragen der Sicherheitspolitik und damit verbundene Aufgaben der Bundeswehr näher bringen. Die Vereinbarung wurde mit dem Wehrbereichskommando II der Bundeswehr getroffen.

Lehrer sollen die Besuche der Jugendoffiziere im Unterricht vor- und nachbereiten. Ausdrücklich wird in der Vereinbarung laut Kultusministerium darauf hingewiesen, dass die Jugendoffiziere in den Schulen keine Nachwuchswerbung betreiben. Vielmehr nähmen sie Stellung zu friedens- und sicherheitspolitischen Grundsatzfragen. "Durch die Einbindung der Jugendoffiziere in den Unterricht können Informationen zur Außen- und Sicherheitspolitik aus erster Hand vermittelt werden", sagte Henzler.

Der Generalmajor und Befehlshaber im Wehrbereich II, Gerhard Stelz, sagte, das Leitbild der Arbeit der Jugendoffiziere sei "die demokratische und gesellschaftlich friedensstiftende Idee des Staatsbürgers in Uniform". Das Ziel sei, die Schüler zu motivieren, sich an kontroversen Diskussionen über Möglichkeiten der Friedenssicherung zu beteiligen.

(dapd )


 


 

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