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KfW legte 288 Millionen Euro in Island an

(bo/ddp-hes). Die KfW Bankengruppe hat rund 288 Millionen Euro bei mehreren Banken in Island angelegt. Im Zusammenhang mit der europäischen Förderung mittelständischer Unternehmen sei ein Globaldarlehen in Höhe von 150 Millionen Euro an die Glitnir-Bank weitergereicht worden, sagte eine KfW-Sprecherin am Donnerstag in Frankfurt am Main auf Anfrage der ddp-Anfrage. Dieser Kredit sei jedoch im Oktober gekündigt worden.

Derzeit werde juristisch die Rückzahlung der Summe an die KfW geprüft. Die Ansprüche seien inzwischen gerichtlich anerkannt, sagte die Sprecherin. Wann und in welcher Höhe die Bank den gewährten Kredit zurückerhalte, sei derzeit unklar.

Für weitere 138 Millionen Euro hatte die KfW nach Angaben der Sprecherin Anleihen in Island erworben. Medienberichte, wonach es sich um Positionen bei den angeschlagenen Geldhäusern Glitnir, Landsbanki und Kaupthing handele, wollte die Sprecherin nicht kommentieren. Hier sei die Erstattung weitaus schwieriger und genaue Angaben deshalb derzeit nicht möglich.

Inzwischen seien aber entsprechende Risikovorsorgen bei der KfW-Bank getroffen worden. Die Summen seien nach KfW-Angaben jedoch noch nicht abgeschrieben.

Wegen der Finanzmarktkrise war die bundeseigene Förderbank KfW bereits mehrfach in die Schlagzeilen geraten. Unter anderem waren rund 300 Millionen Euro am 15. September an die bereits insolvente US-Investmentbank Lehman Brothers überwiesen worden. Die Summe war Bestandteil mehrerer vereinbarter Termingeschäfte.

(rheinmain)


 


 

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