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Rechtstipp

Besuchsfahrten zum Kind sind steuerlich nicht absetzbar

(bo/dapd). Wer das beim anderen Elternteil lebende Kind besucht, kann die Kosten dafür nicht steuerlich geltend machen. Das entschied das Finanzgericht Baden-Württemberg. Das Gericht erkannte die Kosten nicht als außergewöhnliche Belastung an.

Aufgrund der ausdrücklich geregelten Rechtspflicht sei der Umgang mit dem Kind zwar als zwangsläufig anzusehen, womit ein Tatbestandsmerkmal gegeben sei, dass für die steuerliche Anerkennung entscheidend ist. Allerdings sah das Gericht die Fahrtkosten als nicht außergewöhnlich an, weil auch in intakten Ehen Kosten entstehen, um das Sorgerecht gemeinsam wahrzunehmen. Die elterliche Pflicht zur Kontaktpflege führt damit auch bei Trennungskindern nicht zu einem Steuervorteil.

(dapd )


 


 

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