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Schützt eure Kinder! - Sicher surfen geht alle an

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner schätzt ihn sehr: den mündigen Bürger, der weiß, was er zu tun oder zu lassen hat.

Der sich auskennt mit den Gefahren im Internet zum Beispiel und bewusst surft. Ein hehrer Anspruch, den viele aber gar nicht erfüllen können. Weil sie sich damit erst gar nicht beschäftigen, oder weil sie denken, es wird schon alles gut gehen. Besonders Kinder und Jugendliche, die mit Computer und Internet groß geworden sind, denken oft so. Welche Gefahren auf sie im Netz lauern und wo sie sich zusammen mit Eltern und Lehrern darüber schlau machen können, verrät uns nun Heiko Genzlinger von Yahoo! Deutschland, hallo.

O-Ton 1 (Heiko Genzlinger, 0:01 Min.): "Hallo!"

1. Herr Genzlinger, womit haben Kinder und Jugendliche im Internet heutzutage am häufigsten zu kämpfen?

O-Ton 2 (Heiko Genzlinger, 0:10 Min.): "Also, am häufigsten mit Mobbing. Gerade im Internet ist die Schwelle zum Mobbing sehr, sehr gering. Durch die Anonymität, dass jeder Zugang zum Internet hat, und der Schaden ist leider doch sehr groß."

2. Mobbing im Internet: Wie läuft denn so was in der Regel ab?

O-Ton 3 (Heiko Genzlinger, 0:13 Min.): "Die häufigste Form von Mobbing erfolgt durch Cyberbulling, sprich die üble Nachrede, Beleidigungen in Foren und Social Networks. Dann immer mehr verbreitet ist auch Sexting, also Nacktfotos von der Exfreundin ins Netz zu stellen und sie dadurch zu beleidigen."

4. Was empfehlen Sie Kindern in so einer Situation?

O-Ton 4 (Heiko Genzlinger, 0:12 Min.): "In jedem Fall ist es wichtig, mit anderen zu kommunizieren , auf Freunde zuzugehen, mit Eltern darüber zu sprechen, Lehrern. Also mit wem auch immer, auf jeden Fall Hilfe suchen. Und wenn´s wirklich ganz schlimme Fälle sind, auch die Polizei alarmieren."

5. Was können Erwachsene tun, damit ihre Kinder erst gar nicht in so eine Situation kommen?

O-Ton 5 (Heiko Genzlinger, 0:25 Min.): "Die wichtigsten Dinge sind natürlich die Aufklärung und die Prävention. Man muss mit den Jugendlichen reden, wenn sie surfen, welche Gefahren lauern da für die Jugendlichen und für die Kinder. Aber was auch hilft, ist den Computer im Haus an einen öffentlichen Platz zu stellen. Ein Fernseher steht ja schließlich auch nicht in jedem Zimmer. Auch das hilft, dass man mit Kindern zusammen surft und sehen kann, auf welchen Foren, auf welchen Seiten sich die Kinder da entsprechend aufhalten."

5. Wo genau können sich Eltern informieren, was sie beachten sollten?

O-Ton 6 (Heiko Genzlinger, 0:26 Min.): "Es gibt sehr viele Informationsquellen diesbezüglich. Aber auch Yahoo! bietet hier einen Service an. In den USA gibt's den schon seit drei Jahren. Das Projekt heißt Yahoo! Safely. Und hier kann man sich quasi über die verschiedenen Gefahren informieren: www.safely.yahoo.de ist auch hier eine Informationsquelle, wo man da einfach noch mal sehen kann, okay, was muss ich beachten und was muss ich auch tun, wenn denn der schlimme Fall eintritt."

6. Woran sollte man denn unbedingt denken beim Surfen?

O-Ton 7 (Heiko Genzlinger, 0:17 Min.): "Also, man sollte auf jeden Fall beachten, dass das Internet kein Verfallsdatum hat. Das heißt Inhalte, Fotos, Informationen sind sehr, sehr lange bis hin zu ewig abrufbar. Und dementsprechend sollte man auch aufpassen, was ich hochlade und mit wem ich Informationen teile. Generell gilt hier: Weniger ist mehr!"

Heiko Genzlinger von Yahoo! Deutschland mit Tipps für sicheres Surfen im Internet, vielen Dank.

O-Ton 8 (Heiko Genzlinger, 0:01 Min.): "Dankeschön auch!"

Wer mehr über die Gefahren im Internet wissen will und wie man sich davor schützen kann, klickt einfach mal auf 'Safely PUNKT Yahoo PUNKT DE'. Auf dieser neuen Webseite gibt's jede Menge Informationen zu diesem Thema.

(ddp)


 


 

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