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Kindergeldanspruch bleibt auch bei Au-pair-Tätigkeit bestehen

(bo/ddp.djn). Wenn der eigene Nachwuchs als Au-pair im Ausland tätig ist, können die Eltern Kindergeld für das Kind bekommen, weil es weiter in der Ausbildung ist. Das geht aus einem Urteil des Finanzgerichts München (AZ: 12 K 775/07) hervor. Voraussetzung für die Anerkennung des Au-pair-Aufenthaltes als Berufsausbildung ist, dass dass ein Auslandssprachaufenthalt in der Ausbildungsordnung oder Studienordnung für den angestrebten Beruf vorgeschrieben oder empfohlen wird. Der Sprachkurs sollte dabei einen Umfang von zehn Stunden erreichen, weil er ansonsten nur anerkannt werden kann, wenn er zu einem Prüfungsabschluss führt.

Ob diese Grenze überhaupt rechtmäßig ist, klärt derweil der Bundesfinanzhof in einem anderen Verfahren (AZ: III R 59/08). Wenn also der eigene Anspruch auf Kindergeld abgeweisen wurde, weil die 10-Stunden-Grenze nicht erreicht wurde, sollte Einspruch eingelegt und unter Hinweis auf die anhängige Revision vor dem Bundesfinanzhof das Ruhen des Verfahrens beantragt werden.

(Redaktion)


 


 

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