Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Aktuell News
Weitere Artikel
Weiter auf Linkskurs

Koch greift SPD an

(bo/ddp-hes). Der amtierende Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sieht die SPD in Hessen weiter auf Linkskurs. Andrea Ypsilanti bleibe Landes- und Fraktionsvorsitzende und habe nach wie vor alle Zügel in der Hand, sagte Koch «Spiegel Online». Mit Blick auf den designierten Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten, Thorsten Schäfer-Gümbel, sagte Koch: «Da, wo Schäfer-Gümbel draufsteht, ist nach wie vor Ypsilanti drin.»

Der SPD-Führung in Berlin warf Koch vor, die angestrebte Zusammenarbeit der Landespartei mit der Linken in Hessen tatenlos hingenommen zu haben. Diese Passivität habe die Glaubwürdigkeit der SPD «entscheidend zerstört».

Seine Partei arbeite bei den Neuwahlen am 18. Januar auf ein Bündnis mit der FDP hin, sagte Koch. Zwischen Union und Grünen in Hessen seien «manche Gräben zugeschüttet worden». Die CDU müsse stärker als bisher «eine Idee verwirklichen, in der soziale Sicherheit und Wohlstand möglich sind, ohne unsere Umwelt zu zerstören.» Über sein persönliches Verhältnis zum
Grünen-Fraktionschef Tarek Al-Wazir sagte Koch: «Wir sind nicht befreundet, aber wir sind beide Personen, die verantwortlich und rational Politik machen.»

Wegen der verlorenen Landtagswahl zu Anfang des Jahres übte Koch Selbstkritik. «Ich habe eine Niederlage eingesteckt und das Wahlergebnis im wörtlichen Sinne als Denkzettel begriffen», sagte er. Um das Vertrauen der Wähler wieder zu gewinnen, hätten er und die CDU Konsequenzen ziehen müssen.

(rheinmain)


 


 

Roland Koch
kritisiert SPD
Spiegel Online

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Roland Koch" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: