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Koch, Ypsilanti und der zertretene Rasen in Hessen

(bo/ddp-hes). Ein Bonmot des früheren Fußballballprofis Rolf Rüssmann hat am Mittwoch für einen verbalen Konter im hessischen Landtag gesorgt. Der geschäftsführende Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hatte vergangenen Samstag bei der konstituierenden Sitzung des Landtags Rüssmann mit dem Satz zitiert, wenn man bei einem Gegner schon nicht gewinnen könne, könne man ihm wenigstens den Rasen zertreten. Koch hatte damit ironisch die Opposition vor einer Blockadepolitik warnen wollen.

Am Mittwoch nutzte SPD-Oppositionschefin Andrea Ypsilanti dies nun für einen klassischen Gegenangriff: Rüssmann habe man auch als «Knochenbrecher» bezeichnet, erläuterte Ypsilanti mit Blick auf den oft harten Auseinandersetzungsstil Kochs. Vor allem aber sei der Fußball-Manager kein gutes Vorbild: «Er war einer der Hauptangeklagten im Bundesliga-Bestechungsskandal», spielte Ypsilanti auf den Schmiergeldskandal der frühen 1970er Jahre an und erinnerte damit zur Freude der Opposition an die Spendenaffäre der CDU im Jahr 2000.

(rheinmain)


 


 

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