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Konjunktur könnte im 2. Halbjahr das schlimmste überstanden haben

Die US-Börsen gingen nach einem volatilen Handel überwiegend mit Kursgewinnen aus dem Markt. Der Dow schwankte zwischen einem Plus- und einem Minus von jeweils 2 %. Im Fokus stand die Ankündigung der Fed gedeckte Hypotheken mit einem Volumen von 600 Mrd. $ aufzukaufen. Darüber hinaus ist geplant 200 Mrd. $ für die Belebung des Konsumkreditmarktes zur Verfügung zu stellen. Negativ wurde die Nachricht von Cisco aufgenommen.

Der Konzern hatte angekündigt, einen Großteil seiner Mitarbeiter in einen 5-tägigen Zwangsurlaub zu schicken. We-nig erfreulich ist die Einschätzung der US- Einlagensicherung FDIC. Diese rechnet mit weiteren Bankenpleiten. 8 von 10 Sektoren konnten sich in der Pluszone etablieren. Materials (+3,2 %) und der Bereich Financial (+2,5 %) vollzogen die beste Tagesperformance. Die Commodities gaben deutlich nach, da der Ölpreis um 6,4 % fiel. Der Datenterminkalender ist heute prall gefüllt. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass am Donnerstag der Markt wegen des „Thanksgiving-Feiertags“ geschlossen bleibt. Einige Veröffentlichungen werden vorgezogen. Am Freitag werden die Bör-senzeiten verkürzt. Der Reigen beginnt mit den Auftragseingängen langlebiger Güter, es folgen die Per. Einkommen, Konsumausgaben, PCE-Deflator, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (alle 14:30 Uhr) sowie der Chicago PMI (15:45) Michigan Sentiment und die Neubauverkäufe (16:00). Wir gehen davon aus, dass die Schätzungen für die Auftragseingänge realistisch sind. Schwach sollten hingegen die privaten Konsumausgaben ausgefallen sein. Auch beim Chicago PMI zeich-net sich ein Rückgang ab.

Das von der FED ankündigte „Aufkaufprogramm für Hypotheken“ sorgte auch hierzulande dafür, dass die Vortagesgewinne im Tagesverlauf nochmals ausgebaut wurden. Schlussendlich ging der Dax mit einem leichten Kursgewinn von 0,1 % bei 4.560 Zählern aus dem Handel. Die Aktie der Hypo Real Estate führte die Dax-Gewinnerliste mit einem Kursplus von 9,20 % an. K+S (7,95 %), Infineon (+7,81 %) und Commerzbank (+4,84 %) folgten. Einmal mehr präsentierte sich das VW-Papier als Ausreißer. 22,66 % ging es für die Aktie nach unten. Angesichts einer Absatzflaute wird die Belegschaft über Weihnachten in den Zwangsurlaub geschickt. Auch andere deutsche Autobauer erwägen einen solchen Schritt. Die gescheiterte Fusion zwischen Rio Tinto und BHP Biliton sorgte hingegen für einen Kursschub bei den Stahlwerten. In der Spitze notierte der Dax gestern bei 4.693 Zählern und damit knapp oberhalb des 50 %-Fibonacci-Retracement (4.659). Die Tatsache, dass es auf Schlusskursbasis nicht gelungen ist die wichtige Widerstandsmarke zu überwinden spricht dafür, dass dem Index ein wenig die Luft, innerhalb der Aufwärtskorrekturbewegung, ausgeht. Dieser Eindruck wird auch von den Volumen untermauert. Dieses war im Vergleich mit dem Vortag rückläufig. Heute gilt es die Unterstützungsmarke bei 4.505 Zählern zu beachten. Sollte die Marke nach unten (nachhaltig ) gebrochen werden, müsste mit einem Test der 4.400er-Marke in Kürze gerechnet werden. Das genannte Level leitet sich über einen steigenden Gann-Angel her.

Quelle: Helaba

(rheinmain)


 


 

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