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Konjunkturumfrage

Handwerkskammer Rhein-Main verzeichnet Stabilität in der Krise

(bo/ddp-hes). Die Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Rhein-Main trotzen einer Konjunkturumfrage zufolge der Wirtschaftskrise. «In schwierigen Zeiten erweist sich das Handwerk als Anker der Stabilität», erklärte Handwerkskammer-Präsident Bernd Ehinger am Donnerstag in Frankfurt am Main.

 Es habe im dritten Quartal zwar keine flächendeckende Belebung gegeben, aber auch keinen erneuten Konjunktureinbruch. Ehinger führte das auf das traditionell «verantwortliche Wirtschaften im Handwerk» zurück. Den Zahlen nach zeigte die Umsatzentwicklung im dritten Quartal leicht nach oben, nachdem sie im zweiten Quartal erstmals nach drei Rückgängen in Folge wieder gestiegen war. 64,9 Prozent der Betriebe (plus 1,6 Prozentpunkte) hätten für den Zeitraum von Juli bis September mindestens konstante Umsätze gemeldet.

22 Prozent hätten die allgemeine Geschäftslage als positiv bezeichnet (zweites Quartal: 22,4 Prozent). Der Anteil der weniger zufriedenen Betriebe sei um 1,5 Prozentpunkte auf 32,3 Prozent gestiegen, meldete die Handwerkskammer. Das sei ein Zeichen von Konstanz. Hinsichtlich der Beschäftigtenzahl im Handwerk sind nach Angaben der Kammer keine Einbrüche zu verzeichnen. Fast ein Sechstel der Firmen habe zwar Entlassungen angekündigt. Vier Fünftel allerdings rechneten damit, die Zahl ihrer Mitarbeiter beibehalten zu können. Rund vier Prozent planten Neueinstellungen.

(Redaktion)


 


 

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