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Hypo Real Estate

Konzentration auf die Immobilien- und Staatsfinanzierung

(bo/ddp.djn). Die Auslagerung von Aktiva des taumelnden Staats- und Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) in eine Bad Bank wird nach Ansicht von Vorstandschef Axel Wieandt mehrere Quartale in Anspruch nehmen. Eine Auslagerung von Aktiva bis Ende 2009 werde nicht möglich sein, sagte er der «Börsen-Zeitung» (Dienstagausgabe).

So viele Vermögensgegenstände zu transferieren, sei eine komplexe Materie, sagte er zur Begründung. Die Arbeiten im Zusammenhang mit der Auslagerung werden laut Wieandt auf jeden Fall noch weit in das Jahr 2010 hineinreichen. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass sich die HRE mit ihrer Neuausrichtung über die Zeit einen guten Ruf im Markt erarbeiten kann.

Mit der jüngsten Hypothekenpfandbrief-Emission habe das Institut auch wieder Zugang zu den Refinanzierungsmärkten gefunden, sagte Wieandt. Die neue Kernbank sei im Gegensatz zur alten HRE eine Bank, die nur moderat wachsen wolle und sich dabei auf die zwei Geschäftsfelder Immobilien- und Staatsfinanzierung sowie regional auf Deutschland und Europa konzentriere.

Die HRE wird derzeit mit mehr als 100 Milliarden Euro an Hilfen künstlich am Leben gehalten. Nach einem Übernahmeangebot und einer Kapitalerhöhung hält der staatliche Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin derzeit rund 90 Prozent der HRE-Aktien.

(Redaktion)


 


 

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