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Krise führt zu Rückgang der Maut-Einnahmen

(bo/ddp.djn). Die Wirtschaftskrise führt im Güterverkehr zu drastischen Einbrüchen bei den Einnahmen der Lkw-Maut.

Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» am Freitag vorab unter Berufung auf Berechnungen des Verkehrsverbandes Pro Mobilität berichtete, verliert der Bund 2009 trotz erhöhter Mautgebühren zu Jahresbeginn mehr als 400 Millionen Euro bei den Einnahmen. Der Mautbetreiber Toll Collect rechne laut Informationen von Pro Mobilität für dieses Jahr wegen deutlicher Rückgänge beim Gütertransport auf den Autobahnen mit maximal 4,6 Milliarden Euro an Brutto-Erlösen. Im Haushalt 2009 hatte der Bund jedoch 5,01 Milliarden Euro fest eingeplant.

«Der Einnahmeausfall reißt in den nächsten Jahren ein gewaltiges Loch in die Finanzierung des Fernstraßenbaus», sagte Verbandspräsident Peter Fischer dem Magazin. Viele Ortsumgehungen könnten nicht begonnen und laufende Straßenbauprojekte erst sehr viel später als geplant fertig werden. Obendrein fahre der Bund ab 2011 seine Finanzplanung im Fernstraßenbau um eine Milliarde Euro zurück. Laut Magazin wirft Fischer dem Bund vor, sich in der Krise nicht auf die absehbaren Haushaltslöcher vorbereitet zu haben.

(Redaktion)


 


 

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