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Kritischer Zusammenschluss

Fusion von HSE und Mainova steht an

Insider spekulieren, dass es zwischen dem Energieversorger HSE und dem Konzern Mainova bald eine Fusion geben könnte. Bereits am Montag hat der HSE-Aufsichtsrat zwei Manager der Mainova in den Vorstand berufen.

Eine Fusion wäre nur eine Frage der Zeit, meinen die Experten. Mit einem solchen Zusammenschluss könnten jedoch viele der 2.500 Mitarbeiter des Energieversorgers HSE ihren Arbeitsplatz verlieren. Die zwei neuen Mitglieder im Vorstand sind Marie-Luise Wolff-Hertwig und Kristian Kassebohm, der als Experte für Finanzzusammenschlüsse gilt. Mainova selbst wollte zu diesen Gerüchten bisher keine öffentliche Meldung abgeben.

Grund für die Umstrukturierung

Mit diesem neuen Vorstand endet nun die Übergangslösung für HSE, mit der Karlz-Heinz Koch und Michael Böddeker aus den eigenen Reihen entlassen wurden. Als Hintergrund hier sind ständige Streitereien zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu nennen. Dabei ist Darmstadt der Hauptanteilseigner der HSE. Die beiden Konzerne Mainova und HSE besitzen eine ähnliche Größe. Mainova selbst betreut 620.000 Privatkunden und erwirtschaftet einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro. Zur HSE gehören 800.000 Kunden, die einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro generierten.

(FN)


 


 

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1 Kommentar

von Odin
07.12.12 16:03 Uhr
Panikmache!

Eine Fusion der beiden Unternehmen steht überhaupt nicht zur Debatte. Sicher könnte es so sein, dass die Mainova Anteile an der HSE übernimmt, die die Stadt veräußert und sicher könnte es sein, dass dann die beiden Unternehmen stärker zusammen wachsen könnten und Synergien nutzen, aber eine Fusion wird es nicht geben. Warum auch?

 

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