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Commerzbank gibt in Frankfurt massiven Stellenabbau bekannt

Die Commerzbank hat ausgehend von der Unternehmenszentrale in Frankfurt einen massiven Stellenabbau bekannt gegeben. Wie bekannt wurde, sollen in dem Unternehmen insgesamt 5200 Stellen gestrichen werden. Die Gewerkschaft Verdi ging ursprünglich von einem geringeren Stellenabbau bei der teilverstaatlichten Bank aus. Nach Erwartungen von Verdi sollten bis 2016 insgesamt rund 3000 Arbeitsplätze wegfallen.

Gut jede zehnte Stelle fällt weg

Mit dem nun bekannt gegeben Stellenabbau fällt bei der Commerzbank bis zum Jahr 2016 beinahe jede zehnte Stelle weg. Schon Anfang des Jahres soll Berichten zufolge ein Teil des Stellenabbaus beschlossen worden sein. Erst jetzt konnte mit dem Betriebsrat des Finanzunternehmens jedoch eine Vereinbarung über die bislang noch offenen 3900 Stellen getroffen werden. Dies gab die Commerzbank am Mittwoch in Frankfurt bekannt.

Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen

Die teilverstaatlichte Bank verfügte Ende März noch über insgesamt rund 45.000 Vollzeitstellen und damit über circa 54.000 Beschäftigte. Werden die im Unternehmen vereinbarten Abbauziele erreicht, sollen betriebsbedingte Kündigung bei der Commerzbank weiter ausgeschlossen werden. Eine Verlängerung wäre dann erneut bis zum Jahr 2016 möglich. Ulrich Sieber, Vorstand der Commerzbank, erklärte in Frankfurt, dass es das Ziel des Unternehmens sei, dass der Stellenabbau vollständig ohne betriebsbedingte Kündigungen gestemmt wird. Demnach soll gemeinsam mit den Vertretern der Arbeitnehmer eine Lösung gefunden worden sein, mit denen deutliche Kosteneinsparungen möglich sind.

Wettbewerbsfähigkeit soll gestärkt werden

Gleichzeitig will die Commerzbank aber auch durch gezielte Investitionen die eigene Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft weiter stärken. Vonseiten der Verdi wurde der nun bekanntgegebene Stellenabbau massiv kritisiert. Beate Mensch, Bundesvorstandsmitglied der Gewerkschaft, erklärte, dass Zukunftsfähigkeit und Stellenabbau nicht zusammenpassen.

(Christian Weis)


 


 

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