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Arbeitsmarktförderung in Hessen droht Kürzung

(bo/dapd-hes). Wegen der Sparpläne der Bundesregierung könnten nach Befürchtung von Sozialverbänden in Hessen Tausende Plätze zur Förderung und Qualifizierung von Arbeitslosen wegfallen. Denn 2011 fehlten dafür rund 87 Millionen Euro, warnten die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und die Liga der freien Wohlfahrtspflege am Dienstag in Wiesbaden.

Hintergrund ist das Vorhaben der Bundesregierung, das Budget für die Arbeitsmarktförderung bundesweit schrittweise bis 2013 um drei Milliarden Euro zu senken. Folge wären nach Angaben der Verbände allein in Hessen bis 2013 Kürzungen von rund 150 Millionen Euro.

Arbeitsmarktprojekten in der Stadtteilbetreuung und in Sozialkaufhäusern sowie Qualifizierungsangeboten in der Altenpflege drohe das Aus, hieß es weiter. Das treffe vor allem gering qualifizierte Langzeitarbeitslose hart. Für sie gäbe es dann keine Angebote mehr, die eine Rückkehr in das Arbeitsleben erleichtern könnten. Aus volkswirtschaftlicher Sicht sei dies ein Skandal und aus menschlicher Sicht eine Katastrophe, erklärten die Verbände.

Sie forderten die Bundesregierung auf, ihre Sparbeschlüsse in der Arbeitsmarktpolitik zurückzunehmen. Es sei nicht akzeptabel, dass die sozial Schwächsten für die Folgen der Finanzkrise zahlen müssten.

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege ist der Verbund der sechs hessischen Wohlfahrtsverbände, darunter die Caritas und die Diakonie. In der LAG Arbeit haben sich hessische Ausbildungs- und Beschäftigungsträger zusammengeschlossen.

(dapd )


 


 

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