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Verbraucherzentrale Hessen

Lastschrift kann immer rückgängig gemacht werden

(bo/ddp.djn). Ein solcher Fall ist keine Seltenheit, weiß Brigitte Mayer, Rechtsexpertin in der Verbraucherzentrale Hessen: Auf dem Kontoauszug findet sich eine Lastschriftabbuchung, doch der Einziehende ist dem Kontobesitzer nicht bekannt. Ein möglicher Grund: Ein Betrüger kennt Namen und Daten des Kontoinhabers und meldet sich unter diesem Namen bei kostenpflichtigen Internetdiensten an. Kontoinhaber sollten daher ihre Auszüge regelmäßig überprüfen.

Kommt es zu solchen betrügerischen Abbuchungen, kann sich der Kunde aber leicht dagegen wehren und die Lastschrift zurückgeben. Dies sei innerhalb einer Frist von sechs Wochen möglich, danach werde die Inkassobank eingeschaltet, um den Hergang zu prüfen, erläutert Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken. Der Kunde erhalte aber auch in dem Fall sein Geld zurück.

Wenn bei einem Konto wiederholt fehlerhafte Abbuchungen vorgenommen werden, sollte man sich notfalls neue Kontodaten zuweisen lassen, rät Verbraucherschützerin Mayer. «Das ist natürlich mit Aufwand verbunden - Arbeitgeber, Vermieter und andere müssen informiert werden», räumt sie ein. Auch sollten geschädigte Verbraucher bei Polizei oder Staatsanwaltschaft Anzeige erstatten.

(Redaktion)


 


 

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