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  • 23.02.2016, 12:20 Uhr
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  • Rhein-Main
Laufveranstaltung

Chic und fit zum Firmenlauf

Laufen ist in den letzten Jahren zum absoluten Massensport herangewachsen. Das hat eine steigende Anzahl von Laufwettbewerben zur Folge. Kleine Volksläufe, Nachtläufe, Läufe über fünf oder zehn Kilometer, Halbmarathon, Marathon oder sogar Extremläufe - die Vielzahl der unterschiedlichen Laufveranstaltungen ist enorm. Das können sich auch Unternehmen zunutze machen.

Offizieller Firmenlauf oder einfach im Team

Natürlich können Unternehmen Laufwettbewerbe in ihr Sponsoringbudget aufnehmen. Es gibt aber einen wesentlich effektiveren und günstigeren Weg, Präsenz zu zeigen: die eigene Teilnahme. Finden sich in der eigenen Belegschaft ein paar Laufinteressierte, können diesen gemeinsam an offiziellen Firmenläufen teilnehmen oder als erkennbares Unternehmensteam bei "normalen" Laufwettbewerben mitmischen. Beides bedeutet einerseits eine positive Werbung, andererseits fördert es die Gesundheit und den Zusammenhalt der Mitarbeiter. Die gemeinsame Teilnahme ihrer Mitarbeiter als Team sollten Unternehmen daher unbedingt unterstützen.

Mitarbeiter zur Teilnahme animieren

Unternehmen können "ihre Laufinteressierten" auf vielfältige Weise aktiv unterstützen. Soweit es der Arbeitsplatz erlaubt, können beispielsweise flexible Arbeitszeiten, das stundenweise Freistellen an Wettkampftagen oder die Anrechnung der Veranstaltung an die Arbeitszeit attraktive Motivationshilfen sein. Die Entscheider sollten einen sinnvollen Spagat zwischen den Effekten für die Außendarstellung und der Mitarbeiterzufriedenheit sowie den betrieblichen Erfordernissen finden. Es muss kein Mitarbeiter eine Prämie bekommen, aber aktive Läufer sind ein Aushängeschild bei Firmenläufen und verdienen im Interesse der PR-Arbeit eine effektive Unterstützung. Das öffnet zudem den Weg, dass sich eine ausreichend große Anzahl von Läufern findet, die das Unternehmen als Team bei Läufen repräsentieren möchten.

Das klingt nach einem teuren PR-Gag? Im Gegenteil! Firmen unterschätzen häufig den Effekt einer Teilnahme. Denn sportliche Betätigungen für einen Arbeitgeber fallen stets auf diesen zurück. Er wirkt leistungsstark, modern, frisch, flexibel und motiviert. Hinzu kommt, dass zumindest viele Firmenläufe, aber auch vereinzelt offizielle Läufe einen Charity-Charakter haben. Das Unternehmen reiht sich bei solchen Veranstaltungen als Unterstützer einer guten Sache ein und sammelt weitere Pluspunkte in der Außendarstellung. Gelingt es der eigenen PR-Abteilung noch, durch die Teilnahme an der Veranstaltung eine mediale Resonanz zu erzeugen, ist diese für die Außendarstellung schon vor dem Startschuss ein Erfolg.

Ausrüstung mit Unternehmens-Shirts

Ein Aspekt ist jedoch extrem wichtig. Wenn die Läufer für das Unternehmen antreten, müssen die Zuschauer dieses auch erkennen können. Das lässt sich hervorragend mit einheitlicher Laufkleidung erreichen. Ideal sind Shirts und Jacken in den Unternehmensfarben inklusive Logoaufdruck bzw. Schriftzug. Hosen können ebenfalls das Corporate Design widerspiegeln. Allerdings haben Läufer sehr individuelle Vorlieben, sodass eine freie Hosenwahl durchaus sinnvoll sein kann. Schuhe sind sogar sicher eine individuelle Entscheidung.

Unternehmen können den Kauf von Hosen und Schuhen unterstützen. Wichtiger ist jedoch, dass sie das Laufteam mit Shirts und Jacken ausstatten. Selbst in kleiner Stückzahl können die Verantwortlichen diese einheitlich und günstig produzieren lassen. Wichtig dabei: Für ein optimales Ergebnis ist Funktionskleidung aus den Schweiß nach außen abtransportierendem Material Pflicht. Entsprechende Angebote inklusive individuellem Druck bieten eine Reihe von Internetportalen wie unique-sportstime.de. Der Vorteil: Textil und Druck aus einer Hand und eine kompetente Beratung garantieren, dass die Laufkleidung wirklich zum Unternehmen passt.

Vorbereitung auf den Firmenlauf: Trainingspläne nutzen

Kein Lauf ohne Training! Jeder Läufer ist grundsätzlich selbst für seine Fitness am Lauftag verantwortlich. Jedoch können und sollten Unternehmen ihr Laufteam durch Trainingspläne unterstützen. Das bedeutet nicht, dass die Läufer während der Arbeitszeit trainieren. Aber ein Trainingsplan erleichtert es, bis zum Tag X die bestmögliche Leistung bringen zu können. Diese Trainingspläne sind besonders dann sinnvoll, wenn es sich um Interessierte handelt, die bisher selten gelaufen sind und wenig Erfahrung bei offiziellen Läufen haben. Durch Vorgaben können Unternehmen die Unterstützung des Laufteams sogar in das betriebliche Gesundheitskonzept einbetten.

So schließen Anfänger zum Team auf

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Daher stellen für viele Anfänger schon zwei oder drei Kilometer eine kleine Herausforderung dar. Soll es über fünf, zehn oder mehr Kilometer gehen, ist ein Trainingsplan die effektivste Methode, um zum übrigen Laufteam in Sachen Leistung aufzuschließen. Dazu ist jedoch etwas Zeit erforderlich. Unternehmen sollten daher stets einen ausreichend großen Vorlauf einplanen.

Um einen kurzen Lauf gut zu überstehen, können sich untrainierte Anfänger zunächst nach folgendem Trainingsmuster des AOK-Firmenlaufs in Hamm richten, wobei zwei Lauftage pro Woche zu empfehlen sind:

  • 1. Woche: 20 Minuten Laufen, dabei nach der ersten Gesamtminute und dann nach jeder zweiten Laufminute eine Gehpause über 60 Sekunden einlegen.
  • 2. Woche: 20 Minuten Laufen, dabei nach der ersten und vierten Gesamtminute und jeder weiteren dritten Laufminute eine Gehpause über 60 Sekunden einlegen.
  • 3. Woche: 30 Minuten Lauftraining, dabei nach der ersten und vierten Gesamtminute und danach nach jeder weiteren vierten Laufminute eine Gehpause von einer Minute einlegen.
  • 4. Woche: Wie in der dritten Woche verfahren.
  • 5. Woche: Jetzt wird es ernst. Die Länge steigert sich auf 40 Minuten. Gehpausen von einer Minute folgen nur noch nach insgesamt zwei, sechs, elf, 18, 32 und 39 Minuten. Die einzelnen Abschnitte werden also grob je zwei Minuten länger.
  • 6. Woche: Wie in der fünften Woche verfahren.
  • 7. Woche: Es gibt noch weniger Gehpausen. In Minute vier, zehn, 22 und 40.
  • 8. Woche: Die Gehpausen reduzieren sich auf Minuten vier, 16 und 40.

Wichtig: Speziell am Anfang kommen das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur schneller mit der Anforderung zurecht als Gelenke und Sehnen. Der langsame Aufbau ist daher nachdrücklich zu empfehlen, um beim Laufen Gelenk- oder Sehnenschmerzen zu vermeiden. Ebenfalls sollte die letzte Minute stets im Gehen zurückgelegt werden, um den Kreislauf wieder herunterzufahren. Im Zweifelsfall sollten die Läufer lieber einmal mehr Gehen.

Nach diesen acht Wochen sollte jeder Läufer 40 Minuten durchlaufen können. In der Regel sollten damit ca. fünf bis sechs Kilometer zu schaffen sein. Das ist die Distanz für einen kleinen Firmenlauf. Für längere Strecken ist für Untrainierte eine längere Vorbereitungszeit zu empfehlen. Wenn sich Anfänger an diesen Trainingsplan halten, sollte das Unternehmen nach wenigen Monaten ein schlagkräftiges Team beisammen haben, das nicht nur optisch chic gekleidet ist, sondern auch sportlich fit. Das steigert den Werbeeffekt und fördert die Mitarbeiterzufriedenheit zusätzlich.

(Redaktion)


 


 

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