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Lautenschläger hält begrenzte Laufzeitverlängerung für möglich

(bo/ddp-hes) Hessens Energieministerin Silke Lautenschläger (CDU) hält eine begrenzte Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke (KKW) unter besonderen Auflagen für möglich. Die Verlängerung müsse an die Bedingung geknüpft sein, dass die Stromkonzerne einen großen Teil der Gewinne in erneuerbare Energien investieren, sagte Lautenschläger am Mittwoch in Wiesbaden. Dafür solle ein unabhängiger Fonds geschaffen werden.

«Eine Laufzeitverlängerung zum Nulltarif kann und darf es nicht geben», sagte die Ministerin. Mit den Mitteln aus dem Fonds sollten regenerative Energien erforscht und bessere Stromnetze entwickelt werden. Kernkraft sei eine Brückentechnologie, die noch solange benötigt werde, bis erneuerbare Energien ausreichend zur Verfügung stünden.

Kritik an der Sicherheit von deutschen Atomkraftwerken wies Lautenschläger zurück. Der sicherheitstechnische Zustand der Kraftwerke liege über den internationalen Anforderungen. Dies treffe auch auf die beiden Reaktoren in Biblis zu. «Die Anlagen werden fortwährend dem fortschreitenden Stand von Wissenschaft und Technik angepasst», sagte die Ministerin. Rund 90 die Sicherheit verbessernde Auflagen seien in den vergangenen zehn Jahren allein von der hessischen Atomaufsicht für Biblis erteilt worden. Der Betreiber habe mehr als eine Milliarde Euro in die Modernisierung am Standort investiert.

(Redaktion)


 


 

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