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Lautenschläger hält drastische Energieeinsparungen für möglich

(bo/ddp-hes). Nach Ansicht von Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) kann der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung um die Hälfte gesenkt werden. Durch den besten baulichen Wärmeschutz und den Einsatz moderner Gebäude und Anlagetechnik könne jedoch nicht nur der Verbrauch drastischreduziert werden, sagte Lautenschläger (CDU) am Montag in Darmstadt. Möglich wäre auch eine Reduzierung der CO2-Emissionen in Deutschland um jährlich rund 50 Millionen Tonnen.

Die Maßnahmen seien mit überschaubaren Zusatzkosten für die Einspartechnik verbunden, fügte Lautenschläger hinzu. Wohnkomfort und Behaglichkeit würden sich sogar erhöhen.

In Deutschland werden laut der Umweltministerin rund 40 Prozent des Energieverbrauchs für Raumheizung und Warmwasserbereitung verwendet. 90 Prozent der Wohngebäude in Hessen seien vor Inkrafttreten der Wärmeschutzverordnung 1995 gebaut worden, erläuterte Lautenschläger. Um diese Wohngebäude zu beheizen und ihre Bewohner mit Warmwasser zu versorgen, würden jährlich 14,5 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Notwenig sei daher eine «Offensive für energetische Sanierung», betonte die Ministerin. Die Rate der Wohnhäuser, die jährlich vollständig wärmegedämmt würden, müsse erheblich gesteigert werden.

(Redaktion)


 


 

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