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Bildungspolitik

Kultusministerium will angeblich bei Lehrerausbildung sparen

(dapd). Das Kultusministerium will offenbar bei der Lehrerausbildung sparen. Künftig sollten hessenweit noch 4.300 Referendare und damit rund 1.000 weniger als derzeit eingestellt werden, berichtet die "Frankfurter Rundschau" am Dienstag unter Berufung auf ein internes Papier mit Sparvorschlägen.

Mit der Kürzung verbunden sei der Wegfall von 150 Ausbilderstellen, wodurch sich insgesamt 23 Millionen Euro im Jahr sparen ließen. Nach Anweisung des Finanzministeriums müsse das Ressort von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) im nächsten Haushalt 68,3 Millionen Euro einsparen.

Dem Bericht zufolge erwägt das Kultusministerium auch, die Zahl der für die Ausbildung der Referendare zuständigen Studienseminare von 30 auf 20 zu verringern. Auch in der Schulverwaltung sollen Stellen und Ausgaben gekürzt werden: So werde überlegt, das Amt für Lehrerbildung mit dem Institut für Qualitätsentwicklung zusammenzulegen. 103 von 268 Verwaltungsstellen könnten gestrichen werden. Statt wie bisher 15 Staatliche Schulämter sollen in Zukunft nur noch sechs Ämter die Schulaufsicht in Hessen innehaben.

(dapd )


 


 

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