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Frauen unterschätzen eigene Leistung

(bo/dapd). Frauen haben im Wettbewerb um Führungspositionen häufig das Nachsehen, weil sie ihre eigene Leistungsfähigkeit unterschätzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA).

Nach Ansicht der Studienautoren ist die "männliche Selbstüberschätzung" der Hauptgrund dafür, dass Frauen trotz objektiv besserer Eignung vielfach die Führungsposition verwehrt bleibt. In der realen Arbeitswelt könne dies nur vermieden werden, wenn messbare Leistungskriterien verfügbar und für die Auswahl der Führungskräfte ausschlaggebend seien.

In einem Modellversuch fanden die Wissenschaftler heraus, dass Frauen bei entsprechenden finanziellen Anreizen zwar ebenso wie Männer dazu neigten, ihre eigene Leistung übertrieben stark herauszustellen. Allerdings hatten die Männer ihre tatsächliche Leistung von vornherein um rund 30 Prozent überschätzt, die Frauen hingegen um weniger als 15 Prozent. Diese Diskrepanz führte dazu, dass die weiblichen Teilnehmer in Führungspositionen gemessen an ihrem objektiven Leistungsniveau zu rund einem Drittel unterrepräsentiert waren.

(dapd )


 


 

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