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Linke-Landeschef Wilken legt Amt nieder

(bo/ddp-hes). Der Chef der Linken in Hessen, Ulrich Wilken, hat sein Amt niedergelegt. Er habe diesen Schritt bereits im vergangenen Jahr für den Fall angekündigt, dass er bei der Landtagswahl Ende Januar ins Parlament einzieht, sagte Wilken am Mittwoch und verwies auf eine «heftige» Diskussion in seiner Partei um eine Trennung von Amt und Mandat. Wilken ist seit der Landtagswahl einer von sechs Abgeordneten der Linkspartei im Wiesbadener Parlament.

Nach Wilkens Vorstellungen soll die Partei im Laufe dieses Jahres neu über eine Doppelfunktion für ihn entscheiden. Bis dahin bleibt die Co-Vorsitzende Ulrike Eifler alleinige Chefin des Landesverbandes. Wilken und Eifler waren auf dem Gründungsparteitag der hessischen Linken im August 2007 ins Amt gewählt worden. Zuvor hatte Wilken fünf Jahre lang der hessischen PDS vorgestanden.

Laut Parteisprecher Adrian Gabriel sieht die derzeitige Satzung der hessischen Linken vor, dass von den acht Mitgliedern des geschäftsführenden Landesvorstands 50 Prozent auch ein Abgeordnetenmandat besitzen dürfen. Demnach wäre ein Rücktritt Wilkens nicht zwingend notwendig gewesen. Diskutiert wird laut Gabriel in der Partei eine Verschärfung der Funktionen-Trennung auf 25 Prozent.

(Redaktion)


 


 

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