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Lyriktage

Frankfurter Lyriktage vom 24. bis 28. Mai

Der Mai ist zum Monat der Frankfurter Literaturfestivals geworden. Seit 2007 finden immer im Wechsel literaTurm und die Frankfurter Lyriktage statt. „Das Format Festival eignet sich besonders für die intensive öffentliche Auseinandersetzung mit einer als schwierig geltenden literarischen Gattung“, erklärt Kulturdezernent Felix Semmelroth über die Frankfurter Lyriktage.

Während die beiden Lyrikfestivals zuvor die Themen Liebe und Natur in den Fokus nahmen, geht es dieses Jahr um das Experiment in und mit dem zeitgenössischen Gedicht. Das Ausloten von Grenzen des Lyrischen, Fusionen mit Musik, den neuen Medien und dem Film, aber auch die Erkenntnisse der Übersetzungswissenschaft und der Hirnforschung über die Rezeption von Lyrik; all dies sind Facetten der Frankfurter Lyriktage 2011, denen insgesamt 45 Mitwirkende, darunter 24 Lyrikerinnen und Lyriker, nachgehen werden. An fünf Tagen sind zehn Veranstaltungen der Lyrik gewidmet. Das sind doppelt so viele wie die Jahre zuvor.

»experiment, lyrisch« startet am Dienstag, 24. Mai, um 20 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie mit einer Lesung und einem Gespräch des Lyrikers Raoul Schrott und des Philosophen und Kulturwissenschaftlers Gert Scobel. Moderiert von Hubert Winkels diskutieren sie über das Buch »Gehirn und Gedicht« von Raoul Schrott und Arthur Jacobs.

Im Ponyhof Club wird am 25. Mai, um 19 Uhr eine Auswahl von besten Filmen des Poetry Film Festivals gezeigt. Weitere Höhepunkte sind die Lyrikperformance von Michael Lentz und Ulrich Winters im Sinkkasten Arts Club am 25. Mai um 20 Uhr und die Diskussion über das vertonte Gedicht und dessen Geschichte mit Durs Grünbein, Georg Katzer und Julia Cloot am 26. Mai um 19 Uhr im Holzhausenschlößchen.

Im Orange Peel im Bahnhofsviertel sprechen am 26. Mai um 19 Uhr Diedrich Diederichsen und Eckhard Schumacher über Rolf Dieter Brinkmann. Auch die Übersetzung eines Gedichtes ist eine Form des Experiments. Darüber diskutieren der Frankfurter Lyriker, Übersetzer und Literaturwissenschaftler Klaus Reichert mit den Lyrikern und Übersetzern Uljana Wolf und Matthias Göritz am Freitag, den 27. Mai um 20.30 Uhr in der Historischen Villa Metzler.

Abschluss und Kulminationspunkt der Frankfurter Lyriktage 2011 ist die „Lange Lyriknacht“ am Sonnabend, 28. Mai, um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie Römer 9. Insgesamt elf Lyriker mit Geburtsjahrgängen von 1926 bis 1993 präsentieren ihre Experimente mit der Lyrik.

Karten für alle Veranstaltungen sind jeweils an der Abendkasse erhältlich. Reservierungswünsche werden unter der Telefonnummer 069/212-36439 oder per E-Mail an [email protected] entgegen genommen. Ein Festival-Pass zu 40 Euro ist an der Abendkasse zu erwerben. Er bietet Einlass zu allen Veranstaltungen.

(Stadt Frankfurt)


 


 

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