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Mit vollem Schwung ins neue Jahr

Magistrat bringt Fülle von Vorlagen auf den weiteren Weg

Die Weichen wurden im vergangenen Jahr schon gestellt, jetzt kommen die Züge gewissermaßen ins Rollen. Sowohl für das ehemalige Schlachthofgelände als auch für die neue Hautfeuerwache und den Technologiepark in Wolfgang hat der Magistrat die nächsten Beschlüsse gefasst und die Vorlagen auf den Weg ins Stadtparlament gebracht. Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky weiter mitteilt ist auch der Entwurfs- und Offenlagebeschluss für die Friedhofserweiterung in Kesselstadt vom Magistrat beschlossen worden.

Inzwischen liegt bereits der Bauantrag für die neue Hauptfeuerwache vor. In den Bebauungsplan für dieses Projekt wurden nun die Anregungen aus der Offenlegungsphase eingearbeitet. Ebenso wie bei der Friedhofserweiterung Kesselstadt sind hierbei keine grundlegenden Einwände zu Tage getreten. Verschiedene Anregungen im Detail konnten jeweils aufgenommen werden.

Das Gleiche trifft auf den Bebauungsplan "ehemaliges Schlachthofgelände" zu. Im Zuge des sogenannten "beschleunigten Verfahrens" ist hier der Satzungsbeschluss getroffen worden.

So weit ist man bei dem nach den Worten des OB "sehr komplexen Bereich" Technologiepark noch nicht. Hier stehen der Offenlagebeschluss und die Beteiligung der Öffentlichkeit auf der Tagesordnung. Der Bebauungsplan "Nord-Ost/Technologiepark" und die Änderung der Bebauungsplanes "Industriegebiet südöstlich der B43" sind eingebettet in die Aufstellung des dreistufigen Masterplans für den Stadtteil Wolfgang.

Wesentliche Inhalte des Bebauungsplanes für den Technologiepark sind nun die nach Lage, Zuschnitt, Nutzbarkeit und aktueller Nutzung differenzierte Festsetzung von Gewerbe- und Industriegebietsflächen, die Festsetzung eines leistungsfähigen Verkehrsnetzes, mit dem die Erschließung geordnet und gesichert wird, die Frage nach Lärmbelastung und die Beschränkung des Umgangs mit Gefahrstoffen.

"Wir sind auf einem guten Weg für die Entwicklung unserer Stadt", bilanziert OB Kaminsky die Vorlagen in ihrer Summe. Von scheinbar kleinen aber für die Stadtteile bedeutsamen Schritten wie in Kesselstadt, über wichtige Wachstumssignale für die Innenstadt wie am Schlachthofareal und die dauerhafte Sicherung für den Hauptstützpunkt der Hanauer Feuerwehr bis hin zu weitreichenden langfristigen Zukunftsprojekten wie dem Masterplan Wolfgang, der Stadtentwicklung, Konversion und Wirtschaftsförderung vereint, "sind wir in Hanau in die Lage, die Herausforderungen anzunehmen und die Chancen zu nutzen."

Der Oberbürgermeister setzt darauf, dass man sich in Hanau nicht anstecken lässt "vom Pessimismus, der landauf und landab viel zu oft zu spüren ist. 2009 muss nicht das Jahr der schlechten Nachrichten werden," ist er überzeugt von der Prosperität Hanaus. Kaminsky setzt auf Zukunftshoffnung statt Zukunftsangst und betont: ""Seien wir offen für den vor uns liegenden Wandel. Dieser Wandel wird geschehen - es liegt an uns, die richtigen Perspektiven aufzuzeigen. Wandel bedeutet Chancen, Wandel ist spannend – und unsere Stadt geht diesen Wandel selbstbewusst und positiv an."

Quelle: Stadt Hanau

(Redaktion)


 


 

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