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Opel-Beschäftigte und Magna einigen sich auf Sanierungsbeiträge

(bo/ddp-hes). Die Opel-Arbeitnehmer machen den Weg frei für die Übernahme des Rüsselsheimer Autoherstellers durch ein Konsortium um den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna.

Der europäische Betriebsrat und die nationalen Arbeitnehmervertretungen haben mit Magna Vereinbarungen über Beiträge der Beschäftigten zur Kostensenkung von jährlich 265 Millionen Euro erzielt, wie aus einer Mitteilung des Konzernbetriebsrats vom Dienstag hervorgeht. Bis 2014 summiert sich der Sanierungsbeitrag, den die Opelaner schultern, somit auf rund 1,6 Milliarden Euro. Im Gegenzug erhalten die Beschäftigten zehn Prozent an «New Opel» und werden nach Betriebsratsangaben «stimmberechtigte Investoren». Ein wichtiger Bestandteil der Vereinbarung ist das beiderseitige Ziel, Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Die Vereinbarung war eine wichtige Vorbedingung für den Vertrag zum Verkauf der Opel-Mehrheit durch die bisherige US-Mutter General Motors (GM) an Magna. Die Zugeständnisse der Arbeitnehmer gelten allerdings nur, wenn sich Magna und GM einigen. Am Dienstag wird sich erneut der GM-Verwaltungsrat mit dem Thema Opel beschäftigen. Klaus Franz, Vorsitzender des europäischen Betriebsrats und des Konzernbetriebsrats, sagte: «Die Belegschaften in Europa leisten elementare Beiträge für die Zukunft des neuen Unternehmens. Die Einschnitte sind schmerzhaft für uns alle, doch wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. (...) Wir sind zuversichtlich, dass mit diesen Schritten weitere wesentliche Grundsteine für den Aufbau von Opel/Vauxhall gelegt worden sind.»

(Redaktion)


 


 

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