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Magna enttäuscht von General Motors

(bo/ddp-hes). Der Chef des österreichischen Automobilzulieferers Magna, Siegfried Wolf, hat sich enttäuscht über Absage des Verkaufs der Generals-Motors-Tochter Opel an sein Unternehmen geäußert.

«Das ist normal, wenn man mit so viel Einsatz an einem Projekt gearbeitet und daran geglaubt hat. Aber so ist eben das Geschäft», sagte Wolf der Zeitung «Bild am Sonntag» (Onlineausgabe). Er müsse die Entscheidung seines Kunden General Motors respektieren. Es sei eine einzigartige Chance verpasst worden, das Unternehmen aus der Krise zu führen.

«Es ist schade, dass es jetzt Warnstreiks und Proteste gibt. Das muss man ernst nehmen», sagte Wolf. «Es muss GM jetzt gelingen, die Wogen zu glätten und Vertrauen zurückzugewinnen. Das bedarf großen Fingerspitzengefühls.»

Volkswagenchef Martin Winterkorn forderte GM auf, die Probleme bei Opel ohne Staatshilfe zu lösen. «Für mein Verständnis ist es klare Aufgabe eines Mutterkonzerns, der Tochter zu helfen», sagte er dem Blatt. Der BMW-Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer sagte, Unternehmen müssten sich in erster Linie im Wettbewerb behaupten können.

Nach einer Emnid-Umfrage lehnt eine große Mehrheit der Bundesbürger Steuergelder für Opel ab. 66 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus, dass Bund und Länder Opel mit Steuergeld helfen. 28 Prozent waren dafür. Emnid befragte den Angaben zufolge am vergangenen Donnerstag 502 Personen.

(Redaktion)


 


 

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