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Magna verspricht Trennung von Opel und Zuliefergeschäft

(bo/ddp-hes). Der Autozulieferer Magna und sein russischer Partner Sberbank haben sich zufrieden über den Opel-Deal geäußert. Man werde «sich nun gemeinsam mit General Motors, den Opel-Mitarbeitern und Opel-Händlern darum bemühen, Opel in eine erfolgreiche Zukunft zu führen», teilten Magnas Co-Vorstandschef Siegfried Wolf und der Präsident und Vorstandsvorsitzende der Sberbank, German Gref, am Freitag mit.

Zugleich kündigte Magna-Chef Frank Stronach an, nach dem endgültigen Abschluss der Übernahme Opels angemessene «Firewalls» zu errichten, «um eine vollständige Trennung zwischen dem laufenden Autozuliefergeschäft und Opel zu garantieren». Damit sollten «vertrauliche Kundeninformationen umfassend geschützt bleiben».

Der Verwaltungsrat des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) hatte am Donnerstag einem Verkauf seiner Europasparte an das Konsortium aus dem österreichisch-kanadischen Zulieferer und der Sberbank zugestimmt. Am Abend sprach sich auch der Beirat der Opel- Treuhand mit den Stimmen der GM-Vertreter für die Pläne aus. Die Vertreter von Bund und Ländern stimmten nicht zu.

Den Plänen zufolge sollen Magna und Sberbank, die Sparkasse der Russischen Föderation, zusammen 55 Prozent an Opel erwerben. Das Paket werde zu gleichen Teilen in den Besitz eines gemeinsamen Konsortiums übergehen, hieß es weiter. GM behalte demnach einen 35-prozentigen Anteil. Die Beschäftigten sollen mit 10 Prozent an «New Opel» beteiligt werden.

(Redaktion)


 


 

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