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Schauspiel trifft Städel

Oliver Reese feiert am Freitag, 11. Mai, um 19 Uhr mit seiner Inszenierung „Bacon talks“ Premiere im Städel. Als Vorlage für seine Dramatisierung dienen Interviews des Kunstkritikers David Sylvester.

Sylvester war Zeit seines Lebens einer der wenigen vertrauten Gesprächspartner Bacons. Immer wieder gelang es ihm, den Exzentriker in ausführliche, analytische Gespräche über die Kunst des 20. Jahrhunderts zu verwickeln.

Bacons Werke sind geprägt von den Beben des 20. Jahrhunderts: Erschütterungen durch Krieg, Zerstörung und Tod, die auch Risse in Bacons eigener Biografie hinterlassen haben. Im Zentrum seiner Bilder steht das menschliche Wesen als gequälter, missgebildeter und verzerrter Körper.

Francis Bacon gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1909 in Dublin geboren und starb 1992 in Madrid. Seine Leidenschaft für Alkohol, Drogen, Glücksspiel und sein ausschweifendes Sexualleben sind legendär.

Oliver Reese ist Autor, Regisseur und Intendant des Schauspiels. Sein Stück wird in den Ausstellungsräumen des Städel Museums (Schaumainkai 63) uraufgeführt und dort zehn Mal zu sehen sein.

Weitere Veranstaltungstermine: 11., 12., 18., 19., 20., 25., 26. und 27. Mai, jeweils um 19 Uhr sowie zusätzlich am 20. und 27. Mai um 15 Uhr. Karten und Informationen sind erhältich unter Telefon 069/21249-494 oder im Internet unter www.schauspielfrankfurt.de

(Redaktion)


 


 

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