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Universität erhält Fernwärme aus Müll-Heizwerk

(bo/ddp-hes). Hessen hat den bestehenden Fernwärme-Rahmenvertrag des Landes mit dem Versorger Mainova bis 2029 erweitert.

Die Erweiterung sehe vor, das am Rande des Universitätscampus Westend gelegene Heizwerk Lübecker Straße abzureißen und stattdessen Fernwärme aus dem Müll-Heizkraftwerk Nordweststadt zum Campus zu transportieren, teilten die Vertragspartner am Montag in Frankfurt am Main mit. Dafür sei eine Leitung mit einer Länge von sechs Kilometern von dem Heizkraftwerk zu der Universität geplant.

Die Investitionskosten für die Fernwärmetrasse habe Mainova mit 23 Millionen Euro veranschlagt. Der Versorger wolle noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen. Den Angaben zufolge können mit dem Großprojekt jährlich bis zu 27 000 Tonnen Kohlendioxid eingesparrt werden. Die Fernwärme könne mittels einer sogenannten Absorptionskälteanlage künftig auch zur Raumkühlung in den neuen Gebäuden der Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften genutzt werden, hieß es.

Die Verhandlungen mit dem Versorger Mainova seien vom Finanzministerium geführt worden, das die Interessen der Universität, des Polizeipräsidiums und anderer Bundes- und Landesliegenschaften gebündelt habe, sagte Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU). Der geplante Abriss des Heizwerkes gebe ferner Platz für den vorgesehenen Ausbau der Goethe-Universität frei.

Mehr Informationen unter www.mainova.de.

(Redaktion)


 


 

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