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Euro rutschte in der Nacht unter 1,40

Die US-Märkte bewegten sich gestern lange Zeit im negativen Bereich, gegen Ende der Handels-sitzung setzten Käufe ein, welche den Dow Jones um 0,41 % auf 10.236,16 Punkte klettern ließen. Etwas Rückenwind gab es von der US-Notenbank. Trotz einer anhaltenden Konjunkturbelebung wird die Nullzinspolitik „für eine längere Zeit“ weiter beibehalten.

Die Abstimmung darüber fiel aber nicht einstimmig aus. Thomas Hoenig von der Kansas City Fed votierte gegen diese Entscheidung, da er mit dem Zusatz „ über längere Zeit“ nicht einverstanden war. Unter den einzelnen Sektoren verbuchte der Bereich Financials (+2,3 %) eine outperformance. Für die Techs ging es um 0,6 % nach oben, insbesondere die Kursgewinne von Apple ($ 207,88 + 1,94) nach Vorstellung des neuen iPad, trugen dazu bei. In den USA werden heute wieder einige Konjunkturdaten veröffentlicht. Für die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter liefern die Boeing-Bestellungen eine sehr positive Indikation. Es ist nicht auszuschließen, dass die Konsensschätzung von 2,0 % übertroffen wird.

Auch ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor ist mit einem Auftragsplus zu rechnen. Bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe wird sich zeigen, ob der Trend eines nachlassenden Beschäftigungsabbaus anhält. Auch der Unternehmensdatenkalender ist mit namhaften Vertretern gefüllt. So werden u.a. KLA-Tencor (EPS-Schätzung von 0,27 $), Mircosoft (EPS-Schätzung 0,59 $ vs. 0,60 $ in den Flüsterschätzungen), Procter & Gamble (1,43 $ vs. 1,41 $), Altria (0,40 $ vs. 0,41 $), Ama-zon.com (0,72 $ vs. 0,80 $), Celgene (0,62$ vs. 0,62 $), Colgate-Palmolive ($ 1,18 $) , Eastman Chemical ($ 1,00 vs. 1,08 $), Eli Lilly ( $ 0,92), Ford Motor ($ 0,26 vs. 0,27 $), Lockheed Martin ($ 1,99 vs. 2,09 $), Motorola ($ 0,08 vs. 0,07$) und Time Warner Cable ($ 0,88) berichten. Das charttechnische Bild des Dow Jones konnte sich zuletzt ein wenig aufhellen. Insbesondere die kleine „Bodenbildung“ und die lange Lunte an der gestrigen Tageskerze verdeutlichen diesen Eindruck. Hinzu kommt, dass die wichtige Marke von 10.201 Punkten wieder überschritten werden konnte. Die Trendfolger bleiben jedoch negativ, so dass derzeit lediglich von einer kleinen Korrektur ausgegangen werden sollte.

Der zeigte zu Handelsbeginn erneut Schwächen. In der Folge wurde das Tagestief bei 5.589 Zählern markiert. Bis zum Xetraschluss konnte sich der Markt jedoch über der wichtigen Unterstüt-zungsmarke von 5.610 Zählern stabilisieren. Schlussendlich ging der Dax mit einem Abschlag von 0,45 % bei 5.643,20 Zählern aus dem Handel. BASF ragten auf der positiven Seite heraus. Um 5,90% ging es für das Papier nach oben. Hoffnungen auf bessere Geschäfte kamen auf, nachdem das Unternehmen von einer anziehenden Nachfrage und besseren Auslastungen berichtet hatte.

Die Commerzbank- Aktie gab hingegen, unter den Daxwerten, als größter Verlierer (-3,60 %) nach. Heute steht zunächst die Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen an. Für Januar zeichnet sich allenfalls ein leichter Anstieg der Arbeitslosenzahl ab. Mit Blick auf die kommenden Monate dürfte eine steigende Arbeitslosigkeit unausweichlich zu sein. Darüber hinaus wird die Aufmerksamkeit auf die Geschäftszahlen von Nokia (12:00 Uhr) gerichtet sein. In den Schätzungen geht man davon aus, dass das EPS im 4. Quartal auf 0,19€ nach 0,26 € in der Vorjahresperiode zurückgegangen ist. Bei den Gross-Margins wird im Mittel mit einem leichten Anstieg um 1,6 % auf 32,6 % gerechnet. Die Net sales werden laut Schätzungen um 11,6 % rückläufig sein.

Weitere Informationen unter: www.helaba.de

Quelle: Volkswirtschaft Helaba/ Research

(Redaktion)


 


 

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