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Drastische Einbrüche im Maschinenbau schwächen sich ab

(bo/ddp.djn). Die zum Teil drastischen Einbrüche im deutschen Maschinenbau schwächen sich ab.

Im November gingen die Aufträge gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent zurück, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Das Inlandsgeschäft sei um acht Prozent gesunken, die Auslandsnachfrage um zwölf Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf waren die Aufträge zum Teil um bis zu 60 Prozent eingebrochen.

«Mit dem Auftragseingang vom November bestätigt sich abermals unsere Einschätzung, dass der heftige Rückgang der Maschinenbestellungen zu einem Ende gekommen ist», sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Mehrere Fachzweige hätten im Vorjahresvergleich sogar Plusraten verbucht. Auch wenn die Entwicklung dem Basiseffekt eines schon sehr schwachen November 2008 geschuldet sei, so nähre sie doch die Hoffnung, dass sich nach 13 Monaten tiefen Falls jetzt endlich eine zaghafte Besserung einstellt.

 In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich September bis November 2009 ergibt sich ein Minus von 25 Prozent im Vorjahresvergleich, bei den Inlands- und Auslandsaufträgen ebenfalls je ein Minus von 25 Prozent.

Der VDMA vertritt über 3000 Unternehmen mit knapp einer Million Beschäftigten in Deutschland. Dabei gilt der exportlastige Maschinen- und Anlagenbau als Frühindikator für eine wirtschaftliche Erholung.

(ddp)


 


 

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