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Hit Radio FFH

Matze Knop: „Ich bin kein Trainings-Weltmeister“

Matze Knop (37), einer der bekanntesten deutschen Imitatoren und Comedians, war am gestrigen Sonntag (29. April, 9 bis 12 Uhr) zu Gast in der Sendung „Silvia am Sonntag“ beim hessischen Privatsender HIT RADIO FFH. Mit Moderatorin Silvia Stenger sprach Matze Knop über seine Kindheit („ich war sehr ruhig“) und Jugend.

Er erzählte, dass Fußball in seiner Familie liegt („mein Vater war Trainer von Karl-Heinz und Michael Rummenigge“), dass er Lady Gaga („sehr schüchtern“) getroffen hat und sich heute darüber ärgert, dass er kein Video mit ihr gedreht hat. Er verriet, dass er klassischen Gesangs- und Schauspielunterricht hatte („bevor ich auf die Bühne gehe, mache ich Atemübungen“) und vieles mehr.

Matze Knop imitiert Borussia Dortmunds Erfolgstrainer Jürgen Klopp, Franz Beckenbauer, Fußball-Schwergewicht Reiner Calmund, tritt mit seinen Parodien regelmäßig bei BILD.de und in Waldemar Hartmanns TV-Show „WM Club“ auf. Die Medienkarriere des in Lippstadt, Nordrhein-Westfalen, geborenen Knop begann bei „Radio Bielefeld“. Über seine Kindheit sagte Matze Knop im FFH-Gespräch: „Als Kind war ich ruhig, ich war zurückhaltend. Wenn ich an die Tafel musste, dann eher stolpernd. Ich sah - aus heutiger Sicht - gar nicht so schlecht aus, fand mich aber damals scheiße. Sehe ich heute Bilder, denk ich, der Justin Bieber sieht auch nicht viel besser aus, als ich. Mit 17 Jahren fing es an, dass ich dachte, ey so schlimm ist es ja gar nicht.“ Knop sprach bei FFH über sein Abitur: „Zwei Tage vor der mündlichen Prüfung bin ich zu meiner Tante, die Lehrerin ist, und sie sagte nach einer Stunde zu mir: Ich will dich jetzt nicht beunruhigen, aber du kannst gar nichts. Ich hab‘s dann aber doch noch geschafft. Selbst mein Lehrer meinte: Matze das hätte ich dir nicht zugetraut. Ich war und bin ein Saisonarbeiter, die letzte Klausur war die wichtigste. Ohne Druck ist blöd, für mich muss es drauf ankommen. Ich bin kein Trainingsweltmeister.“

Knop sagte bei FFH: „Fußball liegt bei uns in der Familie. Mein Vater ist Trainer, mein Onkel ist Trainer. Mein Vater nimmt das auch heute immer noch ziemlich ernst. Er hat sogar die beiden Rummenigges (die ebenfalls aus Lippstadt stammen, Anm.) trainiert. Und meine Mutter immer topfit mittendrin: Wäsche waschen.“

Über Jürgen Klopp sagte Knop bei FFH: „Er ist wirklich witzig. Es gab ja Leute, die gesagt haben, er solle ‚Wetten, dass..?‘ übernehmen. Wahrscheinlich hätte er es sogar hinbekommen. Er meint, in der Parodie würde ich ihn zu extrem darstellen, er würde auch mal lesen, ein gutes Buch. Seine Frau ist übrigens sehr nett. Wenn ich sie treffe, sagt sie immer: ‚Ah, mein Mann.‘ Ich habe schon versprochen, sollte es mal Probleme geben mit einem Familiengeburtstag, Jürgen Klopp kann nicht, dann würde ich die Vertretung übernehmen.“ Knop weiter: „Ich höre auch mal Internes von dem ein oder anderen Spieler. Aber: Geheimnisse sind bei mir gut aufgehoben.“

Zum Aufstieg von Eintracht Frankfurt in die Bundesliga sagte Matze Knop bei FFH: „Super so. Greuther Fürth in der Bundesliga hört sich toll an, aber wir haben ja auch schon Hoffenheim. Da klingt Eintracht Frankfurt dann schon viel besser.“

Matze Knop sagte bei FFH: „Ich hatte vier, fünf Jahre lang klassischen Gesangsunterricht. Es gibt mit Sicherheit bessere Sänger als mich, aber ich kann singen und das reicht mir.“ Er verriet: „Bevor ich auf die Bühne gehe, mache ich Atemübungen. Das bringt Sauerstoff ins Blut. Schauspieler sagen, man muss in sich sein, das habe ich in Los Angeles beim Schauspielunterricht gelernt.“

Auf die Frage, wer sein liebster Trainer war und ist, sagte Matze Knop bei FFH: „Mein Vater. Der hat mich mal vor einem wichtigen Spiel aus der Disco geholt. Um 1.30 Uhr kam eine Durchsage in der Disco, mein Name wurde ausgerufen, ich solle bitte ganz schnell zum Ausgang kommen. Mein Vater stand da. In dem Moment kamen zum Glück zwei Mannschaftskollegen von mir um die Ecke und sagten: ‚Ey, Trainer.‘ Und er: ‚Sofort alle mitkommen!‘ Ich glaube, wir haben Unentschieden gespielt.“

Auch diese Geschichte erzählte Knop im FFH-Sonntags-Talk: „Als Luca Toni (ehemaliger Spieler von Bayern München, Anm.) habe ich mal Lady Gaga beim Sender Viva getroffen, sie sogar umarmt. Die war eher schüchtern und zurückhaltend. Ich hatte den Namen damals noch nie gehört und ich wollte erst noch ein Video mit ihr drehen. Aber dann dachte ich so für mich, ach die kennt doch morgen eh wieder keiner. Und heute denk ich mir so: Hättest du mal das Video gedreht!“ Und Knop sagte bei FFH: „An Christoph Daum bin ich gescheitert, weil er dauernd gewechselt ist.“

(Dominik Kuhn)


 


 

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