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RMV-Aufsichtsrat bewilligt Aufstockung

Mehr Platz in den Zügen der S 1 und S 2 am Wochenende

Bereits zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember gibt es an den Wochenenden mehr Platz in den Zügen der S-Bahnlinien 1 und 2. Dazu werden die Kapazitäten mehrerer Züge verdoppelt, so dass in der Regel samstags vom späten Vormittag bis zum Abend nur noch sogenannte Vollzüge im Einsatz sind. Der RMV-Aufsichtsrat hat jetzt der Aufstockung zugestimmt, die von den Landkreisen und den großen Städte innerhalb des S-Bahnnetzes sowie vom Land Hessen finanziert wird.

Im Ausblick auf den übernächsten Fahrplanwechsel 2009/2010 berichtete
die RMV-Geschäftsführung dem Aufsichtsrat in dessen Sitzung am
Dienstag in Hofheim am Taunus von Veränderungen im Fernverkehr auf
der Achse Marburg – Gießen – Frankfurt -Darmstadt. Mit den betroffenen
Städten sei man sich einig, dass die IC-Linie 26 der Deutschen Bahn mit
ihren heutigen Halten bestehen bleiben muss. Da jedoch die
Abfahrtszeiten der InterCity-Züge sich ändern werden, arbeite der RMV
gemeinsam mit den Lokalen Nahverkehrsorganisationen daran, gute
Verbindungen in Mittelhessen und die dortigen Anschlussverbindungen zu
sichern. Genaueres lasse sich jedoch erst sagen, wenn der für 2010
vorgesehen Fahrplan des Fernverkehrs ausreichend stabil sei.

Außer diesem sehr wichtigen Abstimmungsprozess auf der Mittelhessen-
Achse benannte die RMV-Geschäftsführung weitere Schwerpunkte für die
Arbeit im kommenden Jahr: So werden beispielsweise die Gespräche mit
der Deutschen Bahn zum Thema Qualität intensiviert und neue Standards
festgelegt. Da weiterhin starke Beeinträchtigungen aufgrund von –
grundsätzlich wünschenswerten – Bauarbeiten an den Schienenstrecken
erwartet werden müssen, kommt es verstärkt darauf an, die Fahrgäste in
den Zügen und auf den Bahnsteigen rechtzeitig und ausführlich vorab zu
informieren. „Verbesserungen sind zugesagt, wenn die sogenannten
Baustellen-Fahrpläne aufgrund von zusätzlichen Einflüssen ins Stolpern
geraten. In diesem Punkt werden wir 2009 nicht locker lassen und
gemeinsam mit der DB intensiv an Verbesserungen arbeiten,“ versprach
der Sprecher der Geschäftsführung, Volker Sparmann.

Im Marketing will der Verkehrsverbund deutlicher machen, dass die Region
neben Arbeitsplätzen viele attraktive Ziele für die Freizeit bietet. Gerade
der RMV zeige, dass öffentlicher Verkehr in beide Richtungen wirke, so
Geschäftsführer Knut Ringat: „Wir verkürzen die Reisezeiten für die
Pendler in Zentren hinein und bieten gleichzeitig hervorragende
Anbindungen an viele der schönsten und kulturell spannendsten Ziele
Hessens.“ Mit diesem Pfund will der Verbund stärker wuchern, indem er
bereits bestehende Angebote bündelt und besser vermarktet sowie neue
kombinierte Angebote mit lokal und regional aktiven Tourismusmanagern
entwickelt.

Quelle: Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

(rheinmain)


 


 

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