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Fotografiefestival

Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie sucht „Bildspuren“

Im April kommenden Jahres verwandelt sich Darmstadt wieder in ein Mekka für Freunde der künstlerischen Fotografie.

Nachdem sich die Organisatoren der Darmstädter Tage der Fotografie 2011 eine Auszeit verordnet haben, setzen sie das renommierte Fotofestival vom 20. bis 22. April 2012 fort. Das Schwerpunktthema der Fototage 2012 lautet „Bildspuren – Unruhige Gegenwarten“. Unter den Nachwuchskünstlern, die noch nicht in internationalen Galerien vertreten sind, wird wie in den Jahren zuvor der mit 5.000 Euro dotierte Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie vergeben.

Für das Rahmenprogramm der Fototage können Fotografen und Fotokünstler ihre Arbeiten bis zum 11. November 2011 einreichen. Neben bereits etablierten Fotografen in der Hauptausstellung bekommen so auch Nachwuchskünstler eine Chance, ihre Fotografien vorzustellen. „Wir freuen uns, dass die Darmstädter Tage der Fotografie im nächsten Jahr wieder stattfinden, und sind überzeugt, dass der Merck-Preis als Highlight des Rahmenprogramms viele interessante Einsendungen hervorbringt“, sagt Daniela Lewin, bei Merck für Kultursponsoring zuständig.

Die Jury wählt im Dezember aus allen eingereichten Arbeiten rund 30 vorab aus und nominiert Ende des Jahres drei Favoriten für den Merck-Preis. Der Preisträger wird am Tag der Verleihung am 20. April 2012 ermittelt und verkündet. Neben Idee und Ästhetik wird auch die Präsentation der Kunstwerke durch den Fotografen in die Beurteilung miteinbezogen.

Die Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie haben ihr Festival unter das Motto „Bildspuren – Unruhige Gegenwarten“ gestellt. Sie fordern Fotokünstler dazu auf, sich mit den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in einer immer komplexer werdenden Welt fotografisch-künstlerisch auseinanderzusetzen. „Diese Veränderungen beeinflussen das Leben des Menschen – zum Negativen, aber auch zum Positiven. Wo finden wir die Spuren, die aus den unruhigen Gegenwarten in die Zukunft verweisen?“, heißt es in der Ausschreibung der Veranstalter.

Der Reiz des Fotofestivals, das 2004 auf Initiative von vier Darmstädter Fotografen entstanden ist und mittlerweile zu den wichtigsten Fotoereignissen in Deutschland zählt, liegt in der besonderen Dichte der Veranstaltung: An dem April-Wochenende treffen sich an mehr als einem Dutzend Ausstellungsorten in Darmstadt zahlreiche Fotografen, um ihre Interpretation der „unruhigen Gegenwarten“ zu zeigen. Darüber hinaus gibt es ein Symposium mit Vorträgen zum Schwerpunktthema. Erstmalig eingebunden sind die Darmstädter Tage der Fotografie in die Veranstaltung „Ray 2012“ der neu gegründeten „Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain“.

Weitere Informationen zu den Darmstädter Tagen der Fotografie finden sich im Internet unter www.dtdf.de. Hier können ab September auch die detaillierten Bewerbungsunterlagen zum Merck-Preis heruntergeladen werden.

(Redaktion)


 


 

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