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Merkel und Brown fordern stärkere Kontrollen der Finanzmärkte

(bo/ddp.djn). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der britische Premierminister Gordon Brown haben sich für eine stärkere Kontrolle der Finanzmärkte ausgesprochen. «Wir haben das Ziel, kein Produkt, keine Region und keine Bank dürfen ohne Kontrolle sein», sagte Merkel am Sonntagabend vor einem Treffen mit dem britischen Premierminister Gordon Brown in Berlin. Auf dem G20-Gipfel in Pittsburgh werde es darum gehen, Bilanz zu ziehen. Sie sprach sich für die Begrenzung von Bonuszahlungen aus und warb für erhöhte Eigenkapitalanforderungen an die Banken. Brown sprach sich dafür aus, ein Ausstiegsszenario zu entwickeln, um die staatlichen Hilfen Schritt für Schritt zurückzufahren. Bei den Bonuszahlungen signalisierte er Entgegenkommen.

Am Samstag hatten sich die G20-Finanzminister und Notenbankchefs auf einem Treffen in London auf einen Kompromiss bei den umstrittenen Bonuszahlungen verständigt. Die Prämien sollen künftig an langfristigen Erfolg und finanzielle Stabilität geknüpft sein, heißt es in den Schlussfolgerungen des Treffens. Manager könnten daher künftig gezwungen sein, Prämien zurückzuzahlen. Höchstgrenzen für Bonuszahlungen soll es aber nicht geben. Vor allem Großbritannien lehnt dies ab. Dafür einigten sich die Gipfelteilnehmer auf härtere Eigenkapitalregeln für Banken. Bei den Beschlüssen handelt es sich um Richtlinien für das G20-Treffen im amerikanischen Pittsburgh in knapp drei Wochen.

(Redaktion)


 


 

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